FDP setzt im Wahlkampf auf Wachstum und Digitalisierung

Der Münchner FDP-Chef Fritz Roth erklärt: "Wir wollen eine App, die den Verkehr in der Stadt steuert." OB-Kandidat Jörg Hoffmann bekennt sich aber auch klar zum Wachstum der Stadt.
| Emily Engels
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Stadträtin Gabriele Neff (v.l.), OB-Kandidat Jörg Hoffmann und FDP-Chef Fritz Roth.
Emily Engels Stadträtin Gabriele Neff (v.l.), OB-Kandidat Jörg Hoffmann und FDP-Chef Fritz Roth.

München - In der Mittagssonne am Montag am Max-Joseph-Platz erscheinen die farbenfrohen Plakate der FDP noch greller. "Wir wollen uns bewusst von den rückwärtsgerichteten Kampagnen – etwa der CSU – abgrenzen", sagt Stadträtin Gabriele Neff und meint damit nicht nur die Parteifarben Gelb, Blau und Magenta auf den Wahlplakaten, sondern auch den Spruch: "Zukunft für München" – das Gegenteil des CSU-Claims "Wieder München werden."

"Wir wollen eher uneingeschränkt in die Zukunft", sagt Jörg Hoffmann, OB-Kandidat der FDP und bekennt sich gleichzeitig klar zum Wachstum der Stadt. Hoffmann: "Stehenbleiben funktioniert nicht für unsere Stadt."

FDP will App, die den Verkehr steuert

Apropos stehenbleiben. Damit das nicht bald mit dem Verkehr auf Münchens Straßen passiert, hat die FDP eine sehr futuristische Idee. Der Münchner FDP-Chef Fritz Roth erklärt: "Wir wollen eine App, die den Verkehr in der Stadt steuert."

Damit meint Roth nicht nur eine allumfassende App, über die man MVV-Tickets, Parkscheine und das Sharing-Auto buchen kann. Die App würde auch den schnellsten Verkehrsweg für die jeweilige Strecke zeigen – und somit den Verkehr mitlenken. Im Januar will die FDP Näheres zur App vorstellen. "Generell geht es uns dabei um den Verkehrsmix", erklärt Hoffmann. Deshalb auch der Slogan auf den Plakaten: "Teilt euch die Straße!"

FPD fordert Digitalisierung der Stadtverwaltung

Doch nicht nur griffige Slogans schmücken die neonfarbenen Plakate. Einige sind wohl eher für den flanierenden Fußgänger, als für den vorbeifahrenden Autofahrer gedacht. Auf einem Plakat etwa findet sich eine längere Whatapp-Nachricht einer Münchnerin, die wegen stundenlanger Wartezeiten im Bürgerbüro einer Freundin absagen muss. Die Forderung der FDP: eine Digitalisierung der Stadtverwaltung.

Wer lange genug stehengeblieben ist, um das zu lesen, sieht vielleicht den nicht ganz so auffälligen QR-Code, der auf die Wahlkampf-Webseite der FDP führt.

Lesen Sie auch: Neun Trambahnen in München unterwegs

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