Fasching: Polizei kassiert rund 700 Führerscheine

Ernüchternde Bilanz  zum Faschingsende: Die Polizei beschlagnahmt in München und Oberbayern hunderte Führerscheine. Der Spitzenreiter hatte 2,66 Promille.
| Ralph Hub
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Mit Alkohol am Steuer erwischt:
AZ/dpa/Fotolia Mit Alkohol am Steuer erwischt:

München, Rosenheim, Ingolstadt - Der Fasching war dieses Jahr zwar ziemlich kurz. Trotzdem haben sich wieder viel zu viele Narren betrunken hinters Steuer gesetzt.
Vom 7. Januar bis zum Aschermittwoch hat die Münchner Polizei rund 500 Betrunkene am Steuer erwischt. Bei 164 war der Führerschein gleich an Ort und Stelle futsch. Im vergangenen Jahr waren es sogar 316 Führerscheine.
Zudem wurden 349 Fahrverbote ausgesprochen. 2014 waren es 575.

55 Münchner hatten Glück. Sie wurden zwar von der Polizei betrunken erwischt, waren aber noch keinen Meter gefahren. Deshalb wurde bei ihnen nur der Schlüssel beschlagnahmt. Vor einem Jahr waren es 67 Autofahrer, die den Heimweg zu Fuß antraten.

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Den Rückgang bei den Alkoholfahrten erklärte ein Polizeisprecher schlicht mit der kürzeren Faschingssaison. Im vergangenen Jahr hatten die Narren zwei Wochen mehr Zeit, um zu feiern.

Im Münchner Umland liegt der Rückgang an den geringeren Zahl der Verkehrskontrollen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Rosenheim wurden in den letzten zwölf narrischen Tagen 68 betrunkene Autofahrer erwischt. Davon hatten 42 mehr als 1,1 Promille. Sie mussten den Schein sofort abgeben. Spitzenreiter war ein Traunsteiner mit 2,66 Promille. 26 Betrunkene kamen mit Bußgeld und Fahrverbot davon.

Beim Präsidium Ingolstadt wurden 155 Betrunkene erwischt. Bei 67 wurde der Schein sichergestellt, 27 gaben den Schlüssel ab.    

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