Familien in großen Wohnungen? FDP schimpft über Münchens Wohnungspolitik

Laut einem Stadtratsantrag der FDP haben Münchens Baugesellschaften keinen Überblick, ob in großen Wohnungen auch große Familien leben.
| Florian Zick
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Am schwersten am Münchner Wohnungsmarkt tun sich mehrköpfige Familien - große, bezahlbare Wohnungen sind besonders knapp.
dpa Am schwersten am Münchner Wohnungsmarkt tun sich mehrköpfige Familien - große, bezahlbare Wohnungen sind besonders knapp.

München – Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist in München überaus schwierig. Vor allem mehrköpfige Familien tun sich schwer.

Umso wichtiger wäre es, darauf zu achten, dass die großen Wohnungen von Gewofag und GWG auch tatsächlich mit Familien belegt sind. Wie aus der Antwort auf eine FDP-Anfrage hervorgeht, haben die beiden städtischen Wohnungsbaugesellschaften aber keinen Überblick darüber, ob dem tatsächlich so ist.

FDP fordert regelmäßige Kontrollen

FDP-Fraktionschef Michael Mattar spricht von einem Armutszeugnis. "Die städtische Wohnungspolitik erweist sich wieder einmal als völlig ineffektiv", sagt er. Denn natürlich achtet die Stadt bei der Vergabe darauf, dass in eine große Wohnung auch angemessen viele Leute einziehen. Kontrolliert wird das im Nachgang dann aber nicht mehr.

Die FDP fordert deshalb nun, bei Wohnungen, die drei Zimmer und mehr haben, alle drei bis fünf Jahre die Belegung zu überprüfen. Bei einer Änderung der Familiensituation soll mit entsprechenden Angeboten dann zu einem Umzug in eine kleinere Wohnung ermutigt werden.

 

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