Falscher Autohändler zockt Opfern über 300.000 Euro ab

Mit einer besonders dreisten Masche hat ein falscher Autohändler rund 300.000 Euro ergaunert. Jetzt konnte der 21-Jährige in Salzburg festgenommen werden.
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Der Mann traf sich mit den Interessenten vor Autohäusern, zockte ihnen das Geld ab und flüchtete anschließend. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa Der Mann traf sich mit den Interessenten vor Autohäusern, zockte ihnen das Geld ab und flüchtete anschließend. (Symbolbild)

München - Ein 21-Jähriger hat sich als Autohändler ausgegeben und so etliche Opfer um Tausende Euro gebracht. Der Mann betrieb seinen Betrug unter anderem in München, Mannheim und Schweinfurt.

Dabei lief die dreiste Masche immer gleich ab: Der "Autohändler" inserierte hochwertige Fahrzeuge im Internet, später traf er sich mit dem Interessenten dann vor Autohäusern. Er ließ sich das Geld für die Fahrzeuge geben und gab dann vor, den Schlüssel und andere wichtige Unterlagen zu holen. Doch stattdessen flüchtete er.

Laut Polizei beläuft sich der Gesamtschaden mittlerweile auf über 300.000 Euro. Um seine Opfer besser täuschen zu können, benutzte er teilweise auch gefälschte Ausweispapiere. Die Staatsanwaltschaft München I übernahm die Sachbearbeitung aller Verfahren und erwirkte einen europaweiten Haftbefehl gegen den 21-Jährigen.

Festnahme in Salzburg

Dieser Haftbefehl konnte nun vollstreckt werden: Am 23. Juni wurde er von der örtlichen Polizei in Salzburg kontrolliert und anschließend festgenommen. Nun geht es um seine Auslieferung nach Deutschland. Das Münchner Kommissariat 75, zuständig für Betrugsdelikte, führt die weiteren Ermittlungen.

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