"Zum Ferdinand": Der feine Österreicher im Park

Ab Dienstag gastiert unsere Gourmet-Aktion Ess-Klasse im Lokal „Zum Ferdinand“ im Luitpoldpark: Dort gibt es diesen Monat fünf Gänge mit Weinen für 59 Euro
| Laura Kaufmann
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Gang 1: Scheiben vom rosa gebratenen Kalbstafelspitz, Gemüsesalat und Kürbiskernöl
Daniel von Loeper 5 Gang 1: Scheiben vom rosa gebratenen Kalbstafelspitz, Gemüsesalat und Kürbiskernöl
Gang 2: Gebratenes Bachsaiblingsfilet, Gurkengemüse und Safran
Daniel von Loeper 5 Gang 2: Gebratenes Bachsaiblingsfilet, Gurkengemüse und Safran
Gang 3: Getrüffeltes Nudelgangerl
Daniel von Loeper 5 Gang 3: Getrüffeltes Nudelgangerl
Gang 4: Zweierlei vom Kalb: rosa gebratener Rücken, geschmortes Backerl, Selleriepüree und Perlzwiebeln
Daniel von Loeper 5 Gang 4: Zweierlei vom Kalb: rosa gebratener Rücken, geschmortes Backerl, Selleriepüree und Perlzwiebeln
Gang 5: Topfenknödel mit Powidlfüllung und Eis von der schwarzen Nuss
Daniel von Loeper 5 Gang 5: Topfenknödel mit Powidlfüllung und Eis von der schwarzen Nuss

Das Bamberger Haus, man kann das so sagen, hat eine bewegte Geschichte. Gute hundert Jahre alt, ist es im Krieg zerstört und 1983 wieder aufgebaut worden. „Ciao Francesco“ heißt das italienische Restaurant, das der Keller jetzt seit über einem Jahr beherbergt, darüber wird im „Zum Ferdinand“ gehobene, österreichische Küche serviert. „Obwohl wir alle Bayern sind“, sagt Sebastian Flaskamp über sich und seine Miteigentümer der Restaurants im Bamberger Haus. „Die Hoflieferanten“ heißt ihre Betreibergesellschaft, das „Chez Fritz“ in Haidhausen ist ihnen etwa zuzurechnen.

„Aber bayerische Küche gibt es in München nun wirklich genug. Und das Ambiente hat uns an Wien erinnert, so sind wir auf die österreichische Küche gekommen.“ Auch der wilde Stilmix im Bamberger Haus hätte sie inspiriert, sagt Sebastian Flaskamp. Die Decke aus dem 80er Jahren im Ferdinand, das Tonnengewölbe im italienischen Restaurant, „das hat alles sehr viel Charme“. Bamberger Haus heißt das Haus im Übrigen, weil sein Architekt Franz Rank die barocke Sandstein-Skulptur des Böttingerhauses in Bamberg in die Fassade integriert hat. Somit ist das Gebäude dem Neobarock zuzuordnen. Und der Luitpoldpark in Westschwabing, an dessen Westseite das Bamberger Haus steht, heißt so, weil in dessen Zentrum ein Obelisk als Denkmal an den Prinzregenten Luitpold steht.

Der Ballsaal im ersten Stock ist beinahe jedes Wochenende für eine Hochzeit reserviert, und immer sonntags findet dort jetzt ein großer Brunch statt. Im Spätherbst wird die Terrasse des Hauses zu einem Winterbiergarten, mit Holzscheiten ummauert, mollig warm, den Firmen gern für ihre Weihnachtsfeiern nutzen und Anwohner für Glühwein. Im Restaurant „Zum Ferdinand“ wird ab Dienstag die „Ess-Klasse“ stattfinden, die Gourmetaktion der Abendzeitung mit Rindchens Weinkontor. Vier Wochen lang wird es hier fünf Gänge mit einem Aperitif und passender Weinbegleitung für 59 Euro pro Person geben. Denn das Restaurant ist nicht nur sehenswert. Die Küche ist klassisch, aber gehoben. Küchenchef Rafael Hofmann und sein Souschef Stephan Krogmann haben Erfahrung in renommierten Häusern gesammelt, die sie hier mit ihrem Team umsetzen.

Zur Ess-Klasse servieren sie einen Tafelspitz, einen Bachsaibling, Nudeln mit Trüffel, Zweierlei vom Kalb und einen Topfenknödel. Ein Best Of der österreichischen Küche sozusagen. Das beliebteste Gericht des Hauses fehlt dabei allerdings: Das nach allen Regeln der Kunst zubereitete Wiener Schnitzel.


Restaurant „Zum Ferdinand“ im Luitpoldpark, Brunnerstraße 2. Bei Anfahrt mit der U2 U-Bahnausgang „F“ Luitpoldpark/Voelderndorffstr. nehmen. Dauer: 18. Oktober bis 13. November. Reservierung mit dem Stichwort: „Ess-Klasse“ telefonisch unter: 089 / 322 12 82 10.

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