Schon diesen Freitag: Bekannte Burger-Kette eröffnet in München
Wirklich gesund sind sie nicht, dafür aber nach dem Geschmack vieler Münchner: Burger. Viele Menschen stillen mit diesem Gericht ihren Heißhunger. Manche Fast-Food-Ketten setzen längst auf hochwertigere Burger. Dazu gehören hierzulande etwa Hans im Glück, Ruff’s Burger oder Peter Pane. Sie alle haben schon mehrere Filialen in München. Bald erhalten sie Konkurrenz, und zwar von der "Traumkuh". Bekannt ist sie bereits in anderen Regionen Deutschlands mit Lokalen in Essen, Frankfurt, Hamburg oder Würzburg. Jetzt also auch in unserer Stadt.
Japan-Flair im Lokal
In einem Altbau in der Kapuzinerstraße, Ecke Maistraße, steht der neue Burgerladen. Die AZ sieht von draußen am Montagvormittag aufgestellte Tische und Stühle. Besonders fällt die Dekoration auf: Die Gäste essen unter japanischen Kirschblüten, die von Dekobäumen herunterhängen. Das dürfte vielen mehr an Urlaub erinnern als an ein Burgerrestaurant.
Zutaten "von höchster Qualität"
Einer von drei Betreibern des künftigen Traumkuh-Restaurants ist Gabriel Kuschmann (32). Der AZ erzählt er, warum die Traumkuh nun nach München kommt: "Wir sind in Süddeutschland noch schwach vertreten. Es hat sich zudem angeboten, als wir diesen Standort gefunden haben."
Über die schon starke Konkurrenz mag Kuschmann nicht urteilen. Er betont, dass sein Restaurant auf Zutaten "von höchster Qualität" setze – und nennt ein paar Beispiele: "Wir beziehen Fleisch von Bio-Qualität aus Australien. Das Fleisch wird jeden Morgen frisch gewolft. Es ist also keine Tiefkühlware. Die Brötchen werden bei uns im Haus gebacken. Und Beilagen wie Salate beziehen wir lokal."

So viel werden die Burger kosten
Die Preise für Burger liegen trotz der wohl hohen Qualität im Durchschnittsbereich: "Die werden sich zwischen zwölf und 18 Euro bewegen", sagt der 32-Jährige. Es stünden dabei unzählige Varianten zur Auswahl, die auch "ausgefallen" seien. Kuschmann nennt etwa einen Burger, der einen Schokoriegel enthält. Obendrauf kommen noch Getränke und Beilagen wie Pommes. "Man bleibt beim Menü normalerweise weit unter 30 Euro", so Kuschmann.
Wann die Traumkuh öffnet
Die Vorfreude ist groß bei der Traumkuh. Eröffnen soll das Restaurant in der Kapuzinerstraße "spätestens am Freitag", sagt Kuschmann, "wenn nichts mehr dazwischenkommt." Ob sich die Burgerkette auch in München gegen die Konkurrenz behaupten kann, bleibt abzuwarten. Freilich freuen sich die Betreiber nun erst mal auf ihre neuen Gäste.
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