Ein Abend in Peru

Das „Nasca“ in der Maxvorstadt hat vor vier Jahren eröffnet – und ist mittlerweile zu einem beliebten Restaurant geworden. Von Ceviche bis Pisco Sour ist die Karte landestypisch bestückt    
| Laura Kaufmann
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Geschäftsführerin Kathin Straß und Barkeeper Alex - er mixt landestypische Drinks wie den Pisco Sour.
Daniel von Loeper Geschäftsführerin Kathin Straß und Barkeeper Alex - er mixt landestypische Drinks wie den Pisco Sour.

Das „Nasca“ in der Maxvorstadt hat vor vier Jahren eröffnet – und ist mittlerweile zu einem beliebten Restaurant geworden. Von Ceviche bis Pisco Sour ist die Karte landestypisch bestückt

Der peruanischen Küche sagt man nach, sie sei die vielfältigste Südamerikas“, sagt Kathrin Strauß. Sie leitet zusammen mit dem peruanischen Inhaber Julio Lutz das Restaurant „Nasca“, das einzige Lokal der Stadt, das sich der rein peruanischen Küche verschrieben hat. Im Oktober steigt in dem Lokal in der Enhuber Straße eine Jubiläumsparty mit Live-Musik: Vier Jahre wird das Nasca dann, und heute sind die Betreiber mit ihrem Restaurant da, wo sie gern hin wollten.

Anfangs noch Rund-um-die-Uhr-Betrieb mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag, wird der Peruaner jetzt als Abendgastronomie geführt. Mit der außergewöhnlichen Küche hat sich das Nasca mittlerweile einen Namen gemacht. „Vor drei Jahren haben wir extra einen Koch aus Peru einfliegen lassen“, sagt Kathrin Strauß. „Und wir sind stolz darauf, dass wir mittlerweile viele deutsche Stammgäste haben.“

Ganz neu hat das Lokal eine Wochenkarte eingeführt, damit die Stammgäste etwas mehr Auswahl haben, denn die ist bewusst klein gehalten: „Alles wird erst in dem Moment zubereitet, in dem es bestellt wird“, sagt Strauß. Auf die Qualität der Speisen und die hauseigene Zubereitung wird im Nasca großen Wert gelegt. „Viele Gewürze, die wir verwenden, gibt es hier gar nicht zu kaufen“, sagt Strauß. „Das peruanische Chili, den peruanischen Pfeffer. Die Süßkartoffeln legen wir auf spezielle Art ein, und die Lucuma-Frucht, aus der das Eis auf der Tageskarte ist, kennt man hier nicht.“

Als feine, adrett angerichtete Portionen kommen die Gerichte wie Ceviche (14,90 Euro), das peruanische Nationalgericht aus rohen Kabeljaufiletwürfeln, mariniert in Limettensaft mit Chili, Ingwer, Knoblauch und Koriander, Kartoffeln, glasierte Süßkartoffelscheiben mit Cancha, frittierten Maiskörnern, und Choclo, gekochten peruanischen Maiskörnern, daher.

Das peruanische Nationalgericht gehört zu den beliebtesten im Nasca, mit „Lomo saltado“ (14,90), argentinischen Rinderstreifen im Wok geschwenkt mit Zwiebeln, Chili, Tomaten und Koriander, in Sojasauce mit frittierten Kartoffelstreifen und Reis. Dazu ein landestypischer Pisco Sour, und die Peru-Illusion ist perfekt. 


Enhuberstraße 1, Di. bis Sa. ab 18 Uhr, So. ab 13 Uhr, nasca-cafe.de, Tel.: 52 31 05 94

 

 

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