"Brechen Gerichte herunter auf das, was es braucht": Münchner Ex-Nobelkoch denkt neu

Seit Montag ist das Goethe & Gabel eröffnet. Das neue Restaurant in den Räumen des ehemaligen Olé Madrid am Goetheplatz könnte nicht gegensätzlicher als sein Vorgängerlokal sein: Als Familienrestaurant heißt es nicht nur Familien als Gäste willkommen, sondern hat auch familienfreundliche Arbeitszeiten.
Der Koch Felix Adebahr betreibt es zusammen mit seinen Freunden Max Hollasch und Tim und Jonas Heuberger. Geöffnet hat es nur unter der Woche, abends geht das letzte Gericht um 19.30 Uhr aus der Küche.
Die Küche ist reduziert auf das Wesentliche
Adebahr hat zuletzt in Sternerestaurants gekocht. Im Goethe & Gabel möchte er hochwertige, aber bezahlbare Gerichte anbieten. Das erreicht er zum einen mit regionalen Zutaten. Zum anderen möchten er und seine Freunde das Lokal zu viert ohne weiteres Personal betreiben. Die Arbeit, auch in der Küche, wird gut geplant und minimalistisch gehalten. "Wir brechen die Gerichte herunter auf das, was es braucht auf dem Teller", sagt Adebahr.

Der Service wird von der Plattform Branchly unterstützt
Im Service bekommt das Team Unterstützung von Künstlicher Intelligenz: der Plattform Branchly. Die Gäste werden zwar klassisch bedient. Aber für ausführliche Beratung und Fragen scannen sie einen Barcode und können dann auf ihrem Handy Fragen stellen. Zum Beispiel, was sie bestellen können, wenn sie eine Allergie haben, woher genau das Fleisch in einem bestimmten Gericht kommt oder was die Penne Arrabbiata so besonders macht.
Die Tageskarte wechselt regelmäßig. Aktuell gibt es neben den Penne (12,50 Euro) auch ein Kürbisrisotto (14,50 Euro) und eine Ente (16,50 Euro) auf der Karte. Abends stellen sich die Gäste nach Belieben ein Menü aus mehreren Gängen zusammen.