Endlich Sommer! Endlich Sonne! Nix wie raus!

Die Temperaturen steigen unaufhaltsam – bis zu 28 Grad werden es. Deshalb heißt es an diesem langen Wochenende: Nix wie raus ins Freie! Wir stellen Ihnen dazu die passenden Biergärten vor.
| Thomas Gautier
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Ein fast schon vergessenes Bild: Im Biergarten lässt sich die Maß doch am besten genießen!
dpa Ein fast schon vergessenes Bild: Im Biergarten lässt sich die Maß doch am besten genießen!

MÜNCHEN - Wärme. Sonne. Dazu ein langes Wochenende. Wann gab’s das zuletzt? Ewig ist’s her. Jetzt aber beginnt der Frühling mit einem Paukenschlag. Laut Deutschem Wetterdienst erwarten uns Temperaturen von bis zu 28 Grad, dazu gibt’s gleißenden Sonnenschein.

Nix wie raus!

Raus zu den Burschen und Trachtler, die ihre Maibäume in den weiß-blauen Himmel heben.

Raus zu den Freibädern: Die Stadtwerke eröffnen am Dienstag Schyren- und Dantebad, ab 5. Mai folgen die anderen.

Raus in die Biergärten: Gäste (und Wirte) können das Wochenende kaum erwarten. Am Chinesischen Turm stehen die grünen Bänke und Tische längst bereit, im Augustinerkeller pflanzen sie vor der Eröffnung am 1. Mai noch Kastanien und testen die neu gebauten Schänken und Küchen im Bedienbereich.

Pünktlich zum Neustart der Saison erscheint der neue „Biergartenführer“ (Knürr-Verlag, 5,95 Euro): 86 echte Biergärten in und um München, in denen Gäste ihre Brotzeit mitnehmen dürfen. Wir stellen Ihnen die Highlights der Autoren vor.

Das Original: Der Augustiner-Keller (Arnulfstraße 52) ist der Favorit des Autors Curt Schneider. „Münchner Schatten-Dasein schlechthin“ nennt er das Gefühl, hier unter Kastanien zu sitzen. Stimmt.

Der Höchste: Die Olympia-Alm knapp unterm Gipfel am Olympiaberg ist der höchste Biergarten der Stadt. Auf der großen Liegewiese nebenan genießt man einen einzigartig schönen Blick auf München.

Der Fleischige: Im Concordia-Park (Landshuter Allee 165) gibt der Wirt in seiner BBQ-Akademie Grill-Kurse. Dazu singt jeden Dienstagabend um 19.30 Uhr der Chor des Männergesangsvereins Concordia.

Der Gemütliche: So eine Bierbank hat schon was, doch nach einiger Zeit tut auch mal der Rücken weh – im Taxisgarten (Taxisstraße 12) haben die Bänke neuerdings Lehnen. Hilft ungemein.

Der Größte: Im Hirschgarten (Hirschgarten 1) passen 7000 Bierselige hinein – der größte Biergarten Bayerns.

Der Verspielte: In der Münchner Haupt (Zielstattstraße 6) können sich die Gäste am Bleiplattln versuchen – eine Art Boulespiel mit bierfilzgroßen Scheiben. Dazu singt die Wirtin Gigi Pfundmaier Mundart-Lieder.

Der Gesellige: In der Einkehr zur Schwaige (Forst-Kasten-Allee114) steht Bayerns wohl größter Stammtisch: 50 Meter lang und aus einem Stamm gezimmert, bietet er Platz für rund 50 Gäste.

Der Kühle: Wem bei 28 Grad nicht mal mehr ein kühles Helles hilft, kann sich im Franziskanergarten (Friedenspromenade 45) einen gefrosteten Bierkrug bestellen – gratis.

Der Sportliche: Die Kugleralm in Deisenhofen (Linienstraße 93) ist der Geburtsort eines beliebten Getränks: Hier schenkte der Legende nach der Wirt Franz Xaver Kugler 1922 das erste Radler aus.

Der Märchenhafte: Wie ein Hexenhäusl sieht der Waldbiergarten in der Hohenlindener Sauschütt aus (Hohenlinden, Sauschütt 1). Nach der Maß geht’s zu den Wildschwein-Gehegen nebenan.

Der Schönste: Bergblick, Wallfahrtskirche, ein romantischer alter Hof: Als „Traumbiergarten am Waldrand“ loben die Autoren die Schlosswirtschaft Mariabrunn (Röhrmoos, Gut Mariabrunn 3).

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