E-Ladestationen: Härtere Strafen für Falschparker

Die Rathaus-SPD fordert höhere Bußgelder für die Falschparker, OB Dieter Reiter soll’s auf Bundesebene richten.
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München - Eigentlich sollte es recht leicht zu erkennen sein, E-Ladesäulen sind für E-Autos gedacht, und nur für diese. Egal wie lange die lästige Parkplatzsuche schon dauert, die Stellplätze dürfen nicht von anderen Kfz zugeparkt werden. Werden sie aber.
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert deshalb in einem Antrag höhere Verwarngelder für das Zuparken von Ladesäulen. Zugleich bittet sie OB Dieter Reiter sich auf Bundesebene ebendafür einzusetzen.

Die Stadt fördert die Elektromobilität und investiert stark in den Ausbau des Ladenetzes. "Eine E-Ladesäule, die von einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor blockiert wird, ist rausgeschmissenes Geld", sagt SPD-Verkehrsexperte Jens Röver. Um der steigenden Zahl der E-Fahrzeuge gerecht zu werden, müsse auch deren Nutzbarkeit gesichert werden, sprich die Infrastruktur zur Verfügung stehen.

Die Ladesäulen werden bereits schwerpunktmäßig kontrolliert. Falschparker zahlen bisher 15, nach einer Stunde 25 Euro Strafe, erklärt Stadtrat Christian Vorländer, dies schrecke jedoch niemanden ab. Die SPD fordert daher eine Erhöhung auf mindestens 50 Euro. Auch die Verwarngelder für das Parken auf Behindertenparkplätzen und in Feuerwehranfahrtszonen sollen angepasst werden.

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