Diesel-Verbot: Schluss mit Ausreden!

Der AZ-Rathaus-Reporter über das drohende Diesel-Verbot.
| Von Florian Zick
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AZ-Redakteur Florian Zick über die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs.
dpa/AZ AZ-Redakteur Florian Zick über die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs.

In Teilen der Stadt schwirrt zu viel Dreck durch die Luft. Nicht nur Umweltaktivisten stinkt das mittlerweile. Denn statt Maßnahmen zu ergreifen, drückt sich die rot-schwarze Stadtregierung bislang um unbequeme Entscheidungen herum.

Luftverpester müssen raus

SPD und CSU wiederholen immer wieder ihr Mantra, dass ein Einfahrverbot für Diesel-Fahrzeuge der lokalen Wirtschaft erheblich schaden würde. Dachdecker, Paketdienste, Pizzalieferanten – wie sollen die denn dann noch alle in die Innenstadt kommen?

Nun ja, im Grunde ist es ganz einfach: Wer den Schaden verursacht, der muss dafür auch wieder aufkommen.

Die Diesel-Autos sind zu schmutzig, deshalb müssen die Luftverpester nun raus aus der City. Die Firmen werden sicher genug Zeit bekommen, ihren Fuhrpark umzurüsten. Dass das etwas kostet, ist klar. Dafür haben sie sich mit dem Diesel auf (Gesundheits-)Kosten unser aller aber auch lange genug etwas gespart.

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