Die Wegweiser zum Wirt

Sie sollen aufmerksam machen und Gäste anlocken: In München gibt es viele kunstvoll geschmiedete Wirtshausschilder, manche alt, manche neu. Einige der schönsten zeigt Fotograf Sigi Müller.
| Sigi Müller
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Mittlerweile wieder abmontiert: der pinkfarbene Hirsch vom früheren Zerwirk.
8 Mittlerweile wieder abmontiert: der pinkfarbene Hirsch vom früheren Zerwirk.
Grün umrankt ist das Schild am Alten Hackerhaus in der Sendlinger Straße.
8 Grün umrankt ist das Schild am Alten Hackerhaus in der Sendlinger Straße.
Klassisch-edel in Schwarz und Gold: am Haidhauser Augustiner.
8 Klassisch-edel in Schwarz und Gold: am Haidhauser Augustiner.
Das Wappen wird im Schild aufgenommen: am Augustiner am Platzl.
8 Das Wappen wird im Schild aufgenommen: am Augustiner am Platzl.
Erleuchtet: am Ratskeller am Marienplatz.
8 Erleuchtet: am Ratskeller am Marienplatz.
Matt und glänzend: am Hofbräuhaus am Platzl.
8 Matt und glänzend: am Hofbräuhaus am Platzl.
Aufwendig, verspielt und reich an Symbolen: das Aushängeschild vom Weissen Bräuhaus im Tal.
8 Aufwendig, verspielt und reich an Symbolen: das Aushängeschild vom Weissen Bräuhaus im Tal.
AZ-Fotograf und München-Spaziergänger Sigi Müller.
8 AZ-Fotograf und München-Spaziergänger Sigi Müller.

München - München ist die Stadt des Bieres, und Bier wird traditionell in Wirtshäusern ausgeschenkt. Als es noch keine Leuchtreklamen und ganze Gebäude verhüllende Bannerwerbungen gab, waren Schmiede gefragt, die kunstvolle Werbeschilder für die jeweiligen Wirtshäuser fertigten. Manche der Schilder waren mit Laternen versehen und leuchteten verlockend in der Dunkelheit.

Aufwendig gearbeitet tragen sie den Namen der Gaststätte und ab und zu auch den der Brauerei, die das Bier liefert oder der das Wirtshaus gehört. Zum Teil geschmückt von kunstvollen Figuren oder Malereien hängen sie an den Wänden der historischen Gaststätten. In München gibt es noch eine Menge dieser Zeugnisse der Vergangenheit.

Sicher ist das eine oder andere nicht wirklich antik, schön sind aber die meisten der Schilder. Besonders witzig fand ich immer das Schild vom Zerwirk, dem Lokal im Zerwirkgewölbe: das mit dem pinkfarbenen Hirschen. Der Name hat gewechselt, ein anderes Schild kam an seinen Platz, nur in meinem Bildarchiv hat das Schild einen Platz gefunden.

In diesem Sinne, eine schöne Woche

Ihr Sigi Müller

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