Die Stadt von ihrer schweißtreibenden Seite

Sauna, scharfes Essen und so gut wie jeden Tag Training: Dem Basketball-Profi Lucca Staiger treibt München das Wasser auf die Stirn.
| Lucca Staiger
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Ich habe mit vielen Freunden gesprochen, die in München leben oder hier gelebt haben. Die haben alle gesagt: München ist so cool. Aber ich habe bis jetzt noch kaum was von der Stadt mitbekommen. Zwei Spiele die Woche, fast täglich zwei Mal Training–da bleibt leider wenig Zeit.

Im Englischen Garten war ich schon einmal, allerdings auch nicht besonders lange, weil das Wetter nicht gerade gut war. Aber ich habe mir schon eine lange To-Do-Liste gemacht, da stehen neben den ganzen Sehenswürdigkeiten auch zigtausende Restaurants drauf, die ich mir noch anschauen will.

In ein paar war ich schon. Ich koche zwar sehr gerne und lade auch relativ häufig Leute zu mir nach Obersendling zum Essen ein. Aber nach einem harten Training habe ich keine Lust mehr, mich hinter den Herd zu stellen. Deshalb gehe ich auch ziemlich oft essen. Ich war zum Beispiel schon ein paar Mal im Theresa in der Theresienstraße, zuletzt nach dem Spiel gegen Tübingen. Bisher habe ich da immer Steak gegessen, mal Roastbeef, mal das T-Bone, ein Riesenteil war das, samt Knochen bestimmt 600 Gramm schwer. Bis jetzt war es jedenfalls immer richtig gut.

Mit Heiko Schaffartzik aus der Mannschaft war ich auch mal im Soda in der Türkenstraße. Das kann ich auch guten Herzens empfehlen. Genauso wie das Goldene Kalb in der Utzschneiderstraße und das Yum fast direkt gegenüber, das ist ein sehr guter Thailänder.

Ich mag die asiatische Küche sehr gerne. Ich habe mit einem Kumpel da auch so einen Wettkampf laufen, da geht es darum, wer schärfer essen kann. Da hätte ich einen echten Geheimtipp, das ist ein kleiner Thai-Imbiss an der Rosenheimer Straße, das Manam gegenüber vom Gasteig. Mein Kumpel und ich sitzen immer da und schwitzen von dem vielen Chili. Was da auf der Karte als "scharf" gekennzeichnet ist, ist auch wirklich richtig scharf.

Ich komme ursprünglich aus Ulm, das ist eigentlich schon recht nah. Aber ich muss zugeben: Bis ich vor einem halben Jahr hierher gekommen bin, habe ich mit München nicht wirklich viel zu tun gehabt. Ich war mit 15 einmal auf dem Oktoberfest, da hat es mir jedoch nicht sonderlich gut gefallen. Nach zwei Stunden war ich wieder weg. Dafür habe ich jetzt den Viktualienmarkt für mich entdeckt. Da gehe ich immer einkaufen, wenn ich Leute zum Essen einlade.

Ich würde mir auch mal gerne ein Spiel von den Bayern in der Allianz-Arena anschauen. Fußball ist eigentlich nicht so mein Ding, da passiert mir irgendwie zu wenig. Aber wir reden in der Mannschaft oft darüber, dass wir zur Champions League gerne mal ins Stadion gehen würden. Der Schweini ist ja auch oft bei unseren Spielen dabei, der schaut sogar manchmal beim Training zu.
Ansonsten gehe ich unheimlich gerne in die Sauna. Letztens war ich zusammen mit einem Freund mal wieder in der Therme Erding

. Wir sind wie kleine Kinder erst mal zu den Rutschen und haben uns da ausgetobt. Und danach in die Sauna. So ein schöner Aufguss, das ist schon etwas Tolles. Aber das kann ich auch nicht so oft machen. Wenn wir zwei Mal Training haben, dann schwitze ich da so viel, dass es ohnehin schon schwierig ist, das ganze Wasser und die Mineralien wieder aufzunehmen. Wenn ich dann noch regelmäßig in die Sauna gehen würde, da wäre ich ja dann komplett tot.

Protokoll: Florian Zick

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