Die Polizei in München erhöht ihr Personal auf den Weihnachtsmärkten.

Die Münchner Polizei erhöht auf den Weihnachtsmärkten in der Stadt ihre Präsenz. Das sei eine Reaktion auf den Vorfall in Berlin, teilte ein Sprecher am Morgen mit.
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Auf den Münchner Christkindlmärkten ist die Polizeipräsenz erhöht worden.
dpa Auf den Münchner Christkindlmärkten ist die Polizeipräsenz erhöht worden.

München - Zwar gibt es nach wie vor keine konkreten Anschlagspläne, die sogenannte abstrakte Gefährdungslage ist aber unverändert. Als Reaktion auf den Vorfall in Berlin, wo ein Lkw mit Vorsatz in einen Weihnachtsmarkt gesteuert wurde, hat die Polizei in München aber reagiert.

Polizei: Keine konkreten Anschlagspläne

Wie ein Sprecher auf AZ-Nachfrage sagte, hat das Präsidium bereits gestern Abend ihr Personal auf den Münchner Weihnachtsmärkten verstärkt. Da aber viele Märkte mit Ladenschluss zu machen, haben die Polizisten lediglich den Heimweg der Besucher begleitet.

Heute morgen dann haben man "eine niedrige dreistellige Zahl" an Kollegen zusätzlich in den Einsatz geschickt, so Pressesprecher Marcus Da Gloria Martins. Es gebe 18 ständige Märkte in München, die nun polizeilich stärker bewacht werden.

Hauptsächlich Zu- und Abfahrten wolle man im Auge behalten, man spiele aber alle erdenklichen Szenarien durch, so Da Gloria Martins. Bis zum 24. Dezember soll das verstärkte Personal im Einsatz gehalten werden.

Statemente von OB Reiter

Auch Innenminister Joachim Hermmann (CSU) hat für den Dienstag ein Statement angekündigt, er wird sich am Vormittag mit seinen Länderkollegen in einer Telefonkonferenz kurzschließen, an der auch der Bundesinnenminister teilnehmen will.

Am Vormittag äußerte sich bereits Münchens OB Dieter Reiter (SPD). Er ließ folgendes Statement veröffentlichen: "Ich verurteile diesen barbarischen Anschlag aufs Schärfste. Dieser brutale Akt der Gewalt macht uns alle sehr betroffen. Unsere Gedanken sind in Berlin. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer und den vielen Verletzten. Ich bin in ständigem Kontakt mit der Polizei und dem bayerischen Innenministerium. Die zuständigen Sicherheitsbehörden haben mir mitgeteilt, dass sie die Polizeipräsenz auf den Märkten erhöht haben. Trotzdem gibt es nach deren Einschätzung in München nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage."

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