Die letzten Schritte zum Sieg

Für zehn Mädchen geht es am Freitag um den Titel der Schönen Münchnerin 2010. Doch bevor sie auf den Laufsteg in der Reithalle dürfen, müssen sie mit Choreografin Alexandra Martens in Pumps üben
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Kaum zu glauben, aber auch Models essen!
Gregor Feindt Kaum zu glauben, aber auch Models essen!

MÜNCHEN - Für zehn Mädchen geht es am Freitag um den Titel der Schönen Münchnerin 2010. Doch bevor sie auf den Laufsteg in der Reithalle dürfen, müssen sie mit Choreografin Alexandra Martens in Pumps üben

Für Dominique war es das perfekte Geschenk zum Hochzeitstag: Sie schaffte es als letzte Kandidatin ins Finale der Schönen Münchnerin. Schon seitdem die 23-Jährige das erste Mal für die AZ posiert hatte, gehörte sie zu den Favoriten – und musste am Ende zurückstehen. „Ich bin sehr froh, dass ich nachrücken kann“, sagt Dominique beim gestrigen Laufsteg-Training. „Wenn wir abends zusammen essen gehen, habe ich gleich doppelten Grund zum Feiern.“

Die Finalistinnen des Wettbewerbs von AZ und Energy München trafen sich am Donnerstag zum ersten Mal – und waren sehr aufgeregt. Da wurden Pumps und Popos verglichen, die langen Beine und die tollen Haare der anderen bewundert. Und langsam macht sich die Aufregung richtig bemerkbar: „Ich habe kaum geschlafen, weil ich so nervös war,“ sagt Sabrina. „Zum Glück kommt meine Familie mit in die Reithalle und drückt mir die Daumen.“

Dann ging es mit Choreographin Alexandra Martens in die Pumps und rauf auf den improvisierten Laufsteg. Nur einen Tag hatten die Mädchen, um ihre hohen Hacken zu kontrollieren, die Schultern zu platzieren und sich die kleine Choreografie zu merken. Alles, damit Freitag beim Finale der Schönen Münchnerin in der Reithalle niemand strauchelt.

Und schnell merken die Mädchen: Ein gerader Rücken bringt’s. „Lockere Bewegung in den Schultern, das hat mir wirklich was gebracht“, sagt auch Eleonora. Die 19-Jährige sticht mit ihren rötlichen Locken aus der Gruppe hervor. Und auch Sandra sagt in der Pause: „Das hat Spaß gemacht und richtig etwas gebracht.“

Beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Salt gibt es dann nur ein Thema: Wie nimmt man die Jury am besten für sich ein? „Ich habe ein bisschen Angst vor Louisa von Minckwitz“, gesteht dann auch gleich Laura. „Sie sieht sicher jeden Fehler.“ Andere Mädchen sehen dem Wettbewerb gelassener entgegen. „Ich habe mal ein Interview mit Louisa gesehen und da wirkte sie sehr nett“, sagt etwa Kristal, während sie sich über ihren Salat beugt. Lisa Marina sieht das pragmatischer. „Wenn ich nicht gut bin, wenn ich kein Model werden kann, dann will ich es lieber ehrlich wissen, als Hoffnungen gemacht zu bekommen.“

Das Laufstegtraining hat auch ihre Konkurrentinnen hungrig werden lassen: Während die meisten Salat mit Ziegenkäse bestellen, liegen bei den anderen Pasta, Zander oder auch Puten Picata auf den Tellern. „Die machen fit“, sagt auch Lisa. Und ist schon für die nächsten Aufgaben bereit. „Wenn ihr für die Wiesn noch jemanden braucht, der schwindelfrei ist, ich fahre gerne Karussell.“

Gegenüber von Lisa dreht es sich derweil um Männer. Und da sind sich Valerie und Anastasya einig: „Schöne Mädchen haben es schwerer, weil sich niemand traut, sie anzusprechen.“ Als Schöne Münchnerin dürfte sich das noch verstärken.

akk

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