Der neue Konzertsaal kommt an den Ostbahnhof

Der bayerische Ministerrat hat am Dienstagmorgen über den Standort für einen neuen Münchner Konzertsaal entschieden. Am Ende legte man sich wie erwartet auf ein Areal am Ostbahnhof fest.
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Oben rechts, der Ostbahnhof. Östlich schließt sich das Werksviertel an, wo ein Konzertsaal (grün) eingepasst werden könnte.
Planungsbüro Oben rechts, der Ostbahnhof. Östlich schließt sich das Werksviertel an, wo ein Konzertsaal (grün) eingepasst werden könnte.

München – Mit der Entscheidung des Kabinetts wurde unter eine 15 Jahre dauernde Debatte ein Schlusspunkt gesetzt. Zuletzt waren noch zwei Alternativen für den Saal im Rennen, der vor allem dem renommierten Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BR) als neue Heimstatt dienen soll: das Werksviertel am Ostbahnhof sowie die alte Paketposthalle an der Friedenheimer Brücke im Westen.

Bereits im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass die Minister wohl für den von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle favorisierten Standort am Ostbahnhof stimmen würden. Das ehemalige Pfanni-Werksgelände wird ohnehin derzeit umgebaut und könnte dementsprechend schon bald als Bauplatz zur Verfügung stehen. Zuvor muss jedoch noch eine Einigung mit dem derzeitigen Besitzer erzielt werden.

Die Entscheidung zugunsten des Werksgeländes nannte Spaenle nun ein Votum für einen Konzertsaal auf Spitzenniveau. Die Weichen für einen solchen Bau sollen "bis 2018 unumkehrbar gestellt werden".

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