Debatte wegen Eigentümerwechsel: Gewerkschaft kritisiert Verkauf von Münchner Paketposthalle

Aus Sicht der Gewerkschaft Verdi geht der Verkauf der Paketposthalle in München an die Investor-Unternehmensgruppe Büschl zulasten der dort tätigen Post-Mitarbeiter und Kunden.    
| AZ/dpa
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Aus Sicht der Gewerkschaft Verdi geht der Verkauf der Paketposthalle in München an die Investor-Unternehmensgruppe Büschl zulasten der dort tätigen Post-Mitarbeiter und Kunden.

München - "Die Interessen der Belegschaft und der Kunden sind kurzfristigen Profitinteressen geopfert worden", sagte der unter anderem für die Post zuständige Verdi-Fachbereichsleiter, David Merck, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Auf dem Areal in München seien knapp 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, ein Großteil in Teilzeit. "Für viele von denen ist es nicht lukrativ, die langen Wege zu einem neuen Standort zurückzulegen", sagte Merck.

Die Post als ursprünglicher Eigentümer der unter Denkmalschutz stehenden Halle hatte den Verkauf des Standorts in München sowie eines weiteren im Landkreis Starnberg am Dienstag verkündet.

Die Post betreibt dort unter anderem das Briefzentrum für München mit einer Sortierkapazität von täglich 4,5 Millionen Briefsendungen. Dafür soll nun ein neuer Standort in der Region errichtet werden. Die postalische Versorgung sei auch künftig sichergestellt, hieß es. Büschl will auf dem Gelände nach Angaben der Post in Abstimmung mit der Stadt ein Stadtteilzentrum entwickeln.

Lesen Sie hier: Investmentfirma kauft Paketposthalle an der Arnulfstraße

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