Dean&David: Von der Schellingstraße ins Flugzeug

Die erste Salatbar Dean&David wurde 2007 in der Schellingstraße eröffnet. Heute gibt's Filialen in zig Ländern - und nun auch eine Kooperation mit der Lufthansa.
| Annette Baronikians
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Hier ging die Erfolgsgeschichte los: der erste Dean&David-Laden in der Schellingstraße, fotografiert vergangene Woche mit üppig Schnee.
Hier ging die Erfolgsgeschichte los: der erste Dean&David-Laden in der Schellingstraße, fotografiert vergangene Woche mit üppig Schnee. © Annette Baronikians

München - Es war im Jahr 2005. Der Münchner David Baumgartner hatte gerade sein BWL-Studium abgeschlossen und zog nun mit Rucksack für sieben Monate hinaus in die Welt. Auf seiner Reise lernte er auch kulinarisch viel kennen: die Garküchen Südostasiens, die Smoothie-Läden in Australien oder die Salatbars in New York - das blieb nicht ohne Folgen.

Gründer: David Baumgartner.
Gründer: David Baumgartner. © Dean&David

Gesundes Fast-Food-Konzept: Von der Schellingstraße in die Welt

Der damals 26-Jährige fasste den Entschluss, in seiner bayerischen Heimat ein gesundes Fast-Food-Konzept auf die Beine zu stellen. Etwas, das sich erklärtermaßen an "ernährungsbewusste Großstadtbewohner aus allen Ländern dieser Welt" wendet. Hochtrabende Ziele, doch sie führten zum Erfolg. Im Münchner Uni-Viertel, in der Schellingstraße 13, eröffnete Baumgartner 2007 seine erste kleine Salatbar namens Dean&David. Heute ist die gleichnamige Münchner Kette ein millionenschweres Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in weit über 100 Filialen in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Zwei Läden gibt's inzwischen auch schon in Katar.

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Dieses Jahr soll nun Frankreich folgen und von Salaten, Lifestyle-Bowls, Wraps und Co. überzeugt werden. "Die weitere Expansion ist in vollem Gange", vermeldet das Unternehmen, das durch sein ohnehin bestehendes To-go- und Franchise-Konzept der Corona-Pandemie offenbar trotzen kann. Zum rechten Zeitpunkt kommt jedenfalls ein wörtlich genommener Höhenflug von Dean&David (benannt nach Gründer David Baumgartner und dem Spitznamen eines stillen Investors): Die Münchner Healthy-Fast-Food-Kette geht in die Luft und versorgt jetzt Lufthansa-Flüge mit ihrem Speisenangebot.

Gibt's künftig beim Lufthansa-Flug zu kaufen: Falafel-Tahini-Salat.
Gibt's künftig beim Lufthansa-Flug zu kaufen: Falafel-Tahini-Salat. © Dean&David

Münchener Unternehmen Dean&David bald auf Lufthansa-Flügen

Der Grund: Ab März stellt die Lufthansa auf Kurz- und Mittelstrecke ihren kostenfreien On-Board-Service ein. Die kostenfreie Verpflegung in der Economy Class gehört dann - mit Ausnahme einer Wasserflasche - der Vergangenheit an. Von dieser Entscheidung, die natürlich nicht von allen Fluggästen positiv aufgenommen wird, profitieren zwei Münchner Unternehmen: neben Dean&David auch Dallmayr. Das Delikatessenhaus kann seine langjährige Partnerschaft mit der Fluggesellschaft im Zuge deren gastronomischer Neuausrichtung ausbauen. Künftig sorgt das Traditionsunternehmen Dallmayr in den Fliegern für Heißgetränke, Confiserie- und Patisserie-Spezialitäten.

Vom jungen Unternehmen Dean&David kommen in Verpackungen aus nachhaltigen Materialien Kreationen wie Lachs-Avocado- oder Crunchy-Chicken-Bowls, Falafel, ein Sweet-Chili-Chicken-Sandwich oder zum Dessert ein frisch angerührtes Birchermüsli. Fest steht: Dean&David aus München - das ist eine besondere Erfolgsgeschichte, ob zu Lande oder nun auch in der Luft.

 

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