DAV-Bergbus: So kommt er bei den Münchnern an

Der Alpenverein zieht eine erste Zwischenbilanz. Der Bergbus soll mindestens bis in den Herbst verlängert werden - die Chance auf eine Fortsetzung des Angebots ist "hoch".
| Lukas Schauer
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Der Bergbus in dem Ammergauer Alpen. Bei den Münchner kommt er gut an.
Der Bergbus in dem Ammergauer Alpen. Bei den Münchner kommt er gut an. © Paul Nöllke

München - Im Juni ist er gestartet, seitdem fährt der DAV-Bergbus am Wochenende Ziele im Chiemgau, den Ammergauer Alpen, oder im Rofan/Blauberge an - also Orte, die bei den Münchner beliebt sind, die aber bisher öffentlich nur schwer zu erreichen waren.

Der Bergbus ist (noch) ein Pilotprojekt, der DAV sammelt derzeit Erfahrungswerte und wertet Rückmeldungen der Gäste aus. Beides zeigt nun: Das Angebot kommt an.

DAV-Bergbus: Auslastung von knapp 50 Prozent

"Nach dem fünften Wochenende hatten wir bereits über 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das, obwohl das Wetter an den letzten beiden Wochenenden nicht zu Bergtouren eingeladen hat. Das entspricht einer Auslastung von knapp 50% der vorhandenen Kapazität – das freut uns besonders, weil solche Auslastungszahlen bei Angebotseinführungen im ÖPNV gewöhnlich erst nach zwei bis vier Jahren erzielt werden", schreibt der DAV.

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Erste Änderungswünsche wurden auch schon umgesetzt. So  wurden auf "vielfachen Wunsch von Teilnehmenden" die Abfahrtszeiten aus München und die Rückfahrzeiten aus den Zielregionen geändert - los geht's jetzt teilweise schon um 7 Uhr morgens. So bleibt mehr Zeit für die Tour am Berg.

DAV-Bergbus soll kein einmaliges Projekt bleiben

Insgesamt gibt man sich durchaus zufrieden. "Grundsätzlich konnten wir mit dem Projekt eine rege Diskussion mit – natürlich – unterschiedlichen Meinungen, aber auch vielen interessanten Lösungsansätzen zu künftiger Freizeitmobilität anstoßen", schreibt der DAV. Die Rückmeldungen an den Verein waren "überwiegend positiv."

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Was sich auch schon zeigt: Die Münchner wünschen sich mehrere Fahrten pro Tag. Das sei aber in der Pilotphase nicht umsetzbar, so der DAV. "Wir planen aber, dies für eine Verstetigung im Herbst zu realisieren." Der Bergbus soll also keine einmalige Sache bleiben.

Aber natürlich spielt auch hier die Finanzierung eine Rolle. Es gelte, "finanzielle Hürden für den weiteren Betrieb zu stemmen." Daran arbeite der DAV derzeit - und daran, (noch) mehr Münchner für den Bergbus zu gewinnen. Um "damit seine hohe Chance auf Fortsetzung weiter zu erhöhen".

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