Das Gesundheitsreferat in München warnt vor der Ausbreitung des Noro-Virus

Im November registrierte die Stadt viele Noro-Erkrankungen, daher sieht sich das Gesundheitsreferat nun gezwungen, einen Warnhinweis zu veröffentlichen.
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Gute Händehygiene ist wichtig, um sich das Norovirus nicht einzufangen.
dpa Gute Händehygiene ist wichtig, um sich das Norovirus nicht einzufangen.

München - Das Referat für Umwelt und Gesundheit warnt vor der Ausbreitung des Noro-Virus' in München. Im November registrierte die Stadt "einen rapiden Anstieg der Meldungen von Brechdurchfällen". Über 50 Ausbrüche, die dem Noro-Virus zugeordnet werden und über 200 Labormeldungen werden bearbeitet.

Dies ist, so schreibt die Stadt, "im Vergleich zu den Vorjahren ein sehr zeitiger und ausgeprägter saisonaler Anstieg". Zudem müsse davon ausgegangen werden, dass von einer weit höheren Zahl ausgegangen werden muss, "da Einzelerkrankungen nicht zur Meldung gelangen."

Auch in der Schwindschule brach das Virus aus

Das Noro-Virus wird sehr leicht übertragen (ein Händedruck reicht, auch Tröpfcheninfektion ist möglich), die Krankheit verläuft meist ziemlich heftig. Das Gesundheitsreferat bittet daher, hygienische Standards einzuhalten, insbesondere das Händewaschen nach einem Aufenthalt in öffentlichen Räumen, nach der Zubereitung von Essen und nach dem Kontakt mit Körperausscheidungen.

Wer in Gemeinschaftsunterkünften lebt, soll zudem auch auf die Hygiene seiner Mitbewohner achten. Kinder, die erkrankt sind, können noch zwei Tage nach Symptomfreiheit Noro-Viren ausscheiden, daher sollen auch sie lieber ein paar Tage länger zuhause bleiben.

 

 

 

 

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