Das beste von der Handwerksmesse

Entdecken, Staunen, Experimentieren und Probieren - all das ist auf der internationalen Handwerksmesse in Riem noch bis zum 17. März möglich. Das diesjährige Motto „Leidenschaft ist das beste Handwerk“ ist in jeder der sieben Hallen zu spüren.
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Eine Engelsfigur des Künstlers Ivo Piazza, aufgenommen bei der Eröffnung der Internationalen Handwerksmesse IHM
dpa Eine Engelsfigur des Künstlers Ivo Piazza, aufgenommen bei der Eröffnung der Internationalen Handwerksmesse IHM

München - Qualitativ hochwertig, regional, innovativ - Handwerkskunst steht hoch im Kurs. Denn die Liebe zu dem, was man tut, ist die beste Voraussetzung für ein gelungenes Produkt. Hört man sich unter den Ausstellern um, stellt man schnell fest: Oftmals braucht es einfach nur eine gute Idee, Ausdauer und etwas, wofür man brennt. Egal, ob beim Schmuckdesign, Schneiderhandwerk oder Konditorenkunst.

Lust auf Entspannung und einen Hauch von Urlaubsgefühl? Das gibt es auf der parallel laufenden Gartenmesse: Neben verschiedensten Pflanzen und Blumenarrangements findet man hier den passenden Grill für lauschige Sommerabende, Whirlpools mit spannenden Lichteffekten oder die passende Sitzgarnitur für Terasse & Co.

Auf beiden Messen kann sich jeder von der Leidenschaft der Aussteller anstecken lassen und seine eigene entdecken. Die AZ war auf beiden unterwegs. Und hat viele spannende Ideen von kreativen Menschen gefunden.

Mähen per Handy

Der automatische Rasenmäher von Husqvarna macht praktisch alles selbst: Rasen mähen, in die Ladestation fahren und das alles auch bei Regen. Die Messer muss man allerdings noch selbst auswechseln. Gesteuert werden kann er auch per Handy und mäht dank GPS-Steuerung auch in wilden Gärten zuverlässig. „Ideal für technische Spielereien“, erklärt Martin Bayer, der die Mähroboter vertreibt.

 

Schöner hören

Ein nützlicher und schöner Trendsetter zugleich: Hörschmuck. Oval, eckig oder langgezogen? Alle drei Varianten sind möglich und jede Anfertigung ein Unikat. Ein Hörgerät ist in den schön gestalteten Ohrclips aus klassischem Silber versteckt. Nie wieder wird ein Hörgerät sichtbar sein. Mindestens 4600 Euro muss für das neue Schmuckstück hingeblättert werden.

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Grillen innovativ

Er heißt wie eine Flugzeugturbine – und daher stammt auch die Idee. Erfinder Jaromír Simek entwickelte den kompakten „Jetgrill“ als energiesparende Möglichkeit, Essen gesund und umweltfreundlich zuzubereiten. Das Ganze funktioniert wie eine Weihnachtspyramide: Heiße Luft steigt nach oben, die Turbine dreht sich und der Grillspieß bewegt sich von allein. Ideal für Hendl oder Gyros!

 

Bayerische Kilts

Von den Schotten geklaut? Im Gegenteil! Das Karomuster wurde in Österreich erfunden, erklärt Christina Zechner von der 1868 gegründeten Schneiderei Rettl. Die Manufaktur aus Kernten stellt Kilts her, aber auch Jacken in Karo oder hochwertige Hochzeitsmode für Herren. Natürlich maßgefertigt, natürlich in Österreich hergestellt, natürlich nicht ganz billig. Dafür aber exklusiv designt: Für Bayern wurde ein eigener Kilt entworfen, der viele Trachtenelemente enthält.

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Die Allheilpflanze

Die Weihmann Familiengärtnerei hat sich auf Exotisches spezialisiert: Kakteen, Bonsais, fleischfressende Pflanzen – und Aloe Vera. Christin Weihmann erklärt, warum dieses Gewächs es durchaus in sich hat: „Wenn man die Blätter aufschneidet, tritt das Gel hervor. Tragen Sie das direkt auf Wunden oder Mückenstiche auf, verheilen sie besser. Außerdem ist es sehr gut für eine reine Haut!“

 

Entspannen nach Thai-Art

Saras heißen die gemütlichen kleinen Holzhütten, die sofort Fernweh aufkommen lassen. Die Idee dazu kommt aus Thailand. Dort werden die Ruhe-Inseln aus Bambus und geflochtenen Palmenblättern im Familienbetrieb hergestellt. Und sie finden hierzulande viele Liebhaber: Zu den Abnehmern gehört zum Beispiel die Therme Erding, die damit ihren Wellnessbereich ausstattet. Auch Messebesucherin Sandra Nastri ist sehr angetan: „Wir waren selbst im Thailand-Urlaub und könnten uns sehr gut vorstellen, selbst so eine Hütte in unserem Garten zu haben.“

Wozu? Essen, Massagen – oder einfach zur Entspannung.

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Das Zuckerschloss

Traumhaft süß sind die Kreationen von Albert Ziegler und Ludwig Schifferl nicht nur im Geschmack, sondern auch optisch.Für die Messe haben sie ein ganz besonderes Projekt: Das Schloss Nymphenburg aus Konditorwaren nachbauen. Bis jetzt steht die Fassade aus einer Gelatine-Zucker-Masse. „Ich hab schon immer gerne Süßes gegessen, und Konditor so ein kreativer Beruf!“, so Ziegler. Das sieht man!

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