Das ABC des Münchner Faschings

Ab heute ist München wieder narrisch. Bis zum Tanz der Marktweiber am Faschingsdienstag, den 24. Februar, geht’s in den Faschingshochburgen garantiert hoch her. Welche Veranstaltungen dabei auf die Münchner zukommen, was es zu beachten gibt – hier ist unser Service für die tollen Tage.
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Höhepunkt des Faschings: Der Tanz der Marktweiber
Martha Schlüter Höhepunkt des Faschings: Der Tanz der Marktweiber

Ab heute ist München wieder narrisch. Bis zum Tanz der Marktweiber am Faschingsdienstag, den 24. Februar, geht’s in den Faschingshochburgen garantiert hoch her. Welche Veranstaltungen dabei auf die Münchner zukommen, was es zu beachten gibt – hier ist unser Service für die tollen Tage.

A wie Arena

Gegenüber des Fußball-Tempels in Fröttmaning befindet sich heuer Münchens Faschingshochburg. Im Zelt des Deutschen Theaters findet unter anderem der „Ball der Nationen“ (7. Februar), „Karneval wie dazumal“ (8. Februar) und am 20. Februar der „Bal Classique statt.

B wie Bayerischer Hof

Nicht vorbei kommen die Narren auch wieder am Promenadeplatz: Unter anderem werden der Chrysanthemenball am 24. Januar, der Rosenball am 19. Februar und der „Karneval in Rio“ am 21. Februar im Bayerischen Hof gefeiert.

C wie Coellner im Paragraph

Rheinischen Frohsinn gibt’s in der Freiheizhalle an der Donnersberger Brücke. Jeden Tag veranstaltet die Kölsch-Kneipe „Coellner im Paragraph“ dort vom 19. bis 24. Februar „Münchens größte Karnevalsparty“.

D wie Debütanten

Jedes Jahr im November werden Jugendliche aus den besten Münchner Familien im Hotel Bayerischer Hof in die Gesellschaft eingeführt. 2008 war unter anderem Korbinian Singhammer dabei, er ist der Sohn von Johannes Singhammer.

E wie Ende

Am 5. Februar „beerdigt“ die Faschingsgesellschaft Hasenbergl ihren „alten“ Prinzen von 2008 im Gasthaus zum Schienhammer. Der Eintritt ist frei.

F wie Faschingszug

Zum vierten Mal zieht der Gaudi-Wurm am 15. Februar durch die Innenstadt. Rund 1000 Teilnehmer werden dabei sein.

G wie Gastronomen

Sie feiern ihre „kulinarrische Nacht der Münchner Gastronomie“ am 19. Januar im Hotel Bayerischen Hof.

H wie Herzog Kasimir

Nach 45 Jahren wird Walter Lindermeier auf der „Großen Ballnacht der Damischen Ritter“ im Löwenbräukeller am 20. Februar verabschiedet. Sein Nachfolger ist der Starnberger Kabarettist Andre Hartmann.

I wie Inthronisation

Sandra II. und Peter III. von der Narrhalla werden am 10. Januar um 11.11 Uhr auf dem Marienplatz inthronisiert.Die Inthronisation von Mauricio I. und Rebecca I. von der Würmesia erfolgt am gleichen Tag um 19 Uhr im Gasthaus Heide Volm.

J wie Johanneskirchen

Auch der Münchner Osten hat einen Gaudiwurm. Heuer zieht er am 22. Februar ab 13 Uhr durch den Ort.

K wie Kinder

Sie kommen am 31. Januar ab 14 Uhr zu ihrem Recht. Dann wird der Pumuckl-Kinderball im Bayerischen Hof gefeiert.

L wie Laimer Anger

Am 1. Februar vergnügen sich Narren in der Agnes-Bernauer-Straße von 11 bis 15 Uhr beim sechsten Faschingstreiben des Faschingsclubs Laim.

M wie Magen

Ohne Krapfen geht im Fasching gar nichts. Allein 22 verschiedene Sorten bietet die Bäckerei Högl an.

N wie Napoleon

Traditionelle Faschingskluft von Richard Süßmeier bei seinen legendären Schnallenbällen in Wörnbrunn. Mitunter tauchte er dort allerdings auch als Puffmutter Ricarda auf.

O wie Orden

Über den wichtigsten kann sich in dieser Faschings-Saison der Komiker Hape Kerkeling freuen. Am 16.Januar wird er mit dem Karl-Valentin-Orden 2009 ausgezeichnet. Die Laudatio wird der frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber halten.

P wie Prinz Gustl I.

Der Antiquitätenhändler, mit bürgerlichen Namen August Humpelmayr, war 1894 der erste Münchner Faschingsprinz. In seinen legendären Krügelreden griff er die regierende Obrigkeit scharf an.

Q wie Quatsch

Männer, passt auf Eure Krawatten auf! Der Unsinnige Donnerstag findet am 19. Februar ab 11 Uhr auf dem Viktualienmarkt statt.

R wie Rathaus

Hier übernehmen in der Faschingszeit traditionell die Narren das Regiment. Symbolisch überreicht der OB dazu Mitte des Monats dem Prinzenpaar den „Goldenen Rathaus-Schlüssel“.

S wie Schabernackt

Münchens gewagtester Faschingsball im Löwenbräukeller ist für den 14. Februar geplant. Die Zeiten, in denen Pärchen auf der Tanzfläche den Geschlechtsakt vollzogen, sind allerdings lange vorbei.

T wie Tanz der Marktweiber

Den absoluten Höhepunkt des Münchner Faschings gibt’s seit 22 Jahren. Am 24. Februar um 11 Uhr auf dem Viktualienmarkt zeigen die Marktfrauen ihre witzige Tanzeinlage.

U wie Unterwegs

Auch das gehört zum Fasching dazu: Beim maskierten Narrhalla-Walking am 8. Februar ab 13.13 Uhr wird unterwegs gefeiert. Die Narren ziehen rund um den Kleinhesseloher See.

V wie Vogel

Münchens Alt-OB Hans Jochen Vogel bewies mit skurrilen Verkleidungen zur Faschingszeit Humor. Oberbürgermeister Ude belässt es zumeist bei einem Helm der Berufsfeuerwehr. Georg Kronawitter verzichtete sogar ganz auf eine Faschings-Tracht.

W wie Weiße Feste

Die Veranstaltungsreihe in der Max Emanuel-Brauerei gibt’s seit den 50er Jahren. Heuer finden wieder elf Feste statt, verteilt auf fünf Wochenenden – wie immer unter dem Motto: Alles und alle ganz in Weiß! Der Eintritt beträgt 10 Euro.

X- wie x-beliebig

Kann die Verkleidung dagegen am Faschingssonntag, dem 22. Februar, sein. Dann sind in der gesamten Fußgängerzone Musik, Masken und wilde Tanzeinlagen geboten.

Y wie Yeti

Auch ein gutes Kostüm. Wer zu einem Faschingsball geht, der sollte sich bei seiner Verkleidung trotzdem an das Motto der Veranstaltung halten. Eine Krankenschwester passt nicht unbedingt auf die „Fiesta Latina“ im Bayerischen Hof.

Z wie zum Schluss

Am Aschermittwoch, den 25. Februar, werden am Fischbrunnen die Geldbeutel gewaschen. Danach ist endgültig alles vorbei.

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