Darauf können sich Radler in München freuen

Der Altstadtradlring wird weitergebaut und Radschnellwege werden konkreter geplant.
| Christina Hertel
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Radfahrer sind auf einem Radweg in München unterwegs. (Symbolbild)
Radfahrer sind auf einem Radweg in München unterwegs. (Symbolbild) © Frank Leonhardt/dpa

München - Wer Rad fährt, könne sich auf 2022 freuen, kündigt Andreas Schuster, der Radexperte in der SPD-Stadtratsfraktion an.

Ab Sommer 2022 wird nämlich der Altstadtradlring weitergebaut. Auch Gudrun Lux, die sich bei den Grünen um Radverkehr kümmert, freut sich über dieses Projekt besonders. Zwischen Lenbachplatz und dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus entstehen in der Regel 2,80 Meter breite Radwege. Dort verläuft auch der Radschnellweg Münchner Norden aus dem Zentrum nach Garching und Unterschleißheim.

Bis 2025 gute Radverbindung zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit

Außerdem wird die Kreuzung am Platz der Opfer des Nationalsozialismus umgebaut. Damit sich die Aufenthaltsqualität erhöht, soll ein Kreuzungsarm entfallen. Dadurch entsteht ein neuer "Platanenplatz". Nach den Vorgaben des Radentscheids sollen ab 2022 auch die Von-der-Tann-Straße und der Oskar-von-Miller-Ring umgebaut werden. Bis 2025 soll es laut Schuster eine gute Radverbindung zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit geben.

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In diesem Jahr wird zudem ein "steinernes Symbol der Verkehrswende" fertig. So drückt es Paul Bickelbacher, der Verkehrsexperte der Grünen, aus. Was er damit meint? Bickelbacher rechnet damit, dass heuer die Sanierung der Ludwigsbrücke beendet wird. Danach bleibt für den Autoverkehr jeweils nur eine Fahrspur übrig. Dazu hatte sich der Stadtrat schon in der vergangenen Legislatur entschlossen. Radfahrer bekommen dafür breitere Spuren. Auch die Fußgänger bekommen mehr Platz.

Weitere Radwege geplant

Diskutieren wird der Stadtrat Anfang 2022 außerdem, wo genau die Radschnellwege ins Umland verlaufen könnten. Bis jetzt ist laut Andreas Schuster bloß der genaue Verlauf der Route in den Norden klar.

Allerdings soll es noch fünf weitere geben: nach Markt Schwaben, nach Dachau, Fürstenfeldbruck, Oberhaching und Starnberg. Auf ihnen sollen Radelnde ein Viertel der Zeit sparen können, kündigt Andreas Schuster an.

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