Dalmatiner beißt Kinder: die Staatsanwaltschaft ermittelt

Auf der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft München geht es unter anderem um einen bissigen Dalmatiner und die "Soko Nightlife".
| John Schneider
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Der Dalmatiner biss dem Vierjährigen ins Ohr. (Symbolbild)
imago/Westend61 Der Dalmatiner biss dem Vierjährigen ins Ohr. (Symbolbild)

München - Die beiden Pressesprecherinnen der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding und Juliane Grotz, informierten bei der gestrigen Presserunde nicht nur über das große "Grooming"-Verfahren und die anhängigen Verfahren zu den Aktionen der Klima-Aktivisten.

Dalmatiner attackiert immer wieder Kleinkinder - Staatsanwaltschaft ermittelt 

So ermittelt die Staatsanwaltschaft derzeit unter anderem gegen eine Hundehalterin, die bereits mehrfach aufgefallen ist, weil ihr Dalmatiner Kinder angegriffen haben soll. Beim jüngsten Vorfall soll der Hund eine Vierjährige attackiert haben und ihr ein Ohr abgebissen haben. Zwar konnten die Ärzte das Ohr zunächst erfolgreich behandeln. Doch der medizinische Erfolg war nicht von Dauer, berichtet Pressesprecherin Leiding. In der Vergangenheit soll der Hund auch ein dreijähriges Kind am Kopf verletzt haben.

"Soko Nightlife": Fall wird neu verhandelt

In Sachen Drogenskandal bei der Polizei, der unter dem Namen "Soko Nightlife" seit vielen Monaten durch die Presse geht, sei man fast, aber noch nicht ganz fertig mit der juristischen Aufarbeitung. Einige wenige Fälle werden demnach noch im Frühjahr verhandelt. Einer der Verurteilten ist in Berufung gegangen. So dass der Fall im Mai oder Juni noch mal neu verhandelt werden muss.

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110.000 Verfahren gegen bekannte Beschuldigte, 50.000 Anzeigen gegen unbekannt

Der Chef der Staatsanwaltschaft, Hans Kornprobst, nutzte gestern die Gelegenheit, um mit ein paar Zahlen zu begründen, dass die 20 Abteilungen der Anklagebehörde insgesamt "gut beschäftigt" sind. Im vergangenen Jahr gab es 110.000 Verfahren gegen bekannte Beschuldigte. Dazu kommen 50.000 Anzeigen gegen unbekannte Täter, erklärte Kornprobst. 

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