Café Nil: Bar droht das Aus – offener Brief an OB Reiter

Szene-Treff Nil droht das Aus! Münchens berühmtes schwules Wohnzimmer hofft auf die Hilfe vom Oberbürgermeister Dieter Reiter.  
| Kimberly Hagen
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Gastronom mit Leib und Seele: Manfred Krischer.
Daniel von Loeper Gastronom mit Leib und Seele: Manfred Krischer.

MünchenRestaurants, die ihre Freischankflächen auf Kosten von Parkplätzen derzeit erweitern dürfen, sieht man immer mehr in der Stadt. Aber es gibt Lokale, die nicht so viel Glück haben. Dazu gehört das Nil, Münchens berühmtes schwules Wohnzimmer, in der Hans-Sachs-Straße. Der lichtdurchflutete Szene-Treff ist weit über Bayern hinaus bekannt.

Muss das Café Nil in der Hans-Sachs-Straße schließen?

Jetzt droht dem Nil nach über 30 Jahren das Aus. Der Grund: Durch Corona hat Wirt und Community-Liebling Manfred Krischer (wird 81, was ihm wirklich niemand ansieht) wie die meisten Kollegen eh zu kämpfen. Keinen einzigen Mitarbeiter wollte er entlassen.

Gastronom mit Leib und Seele: Manfred Krischer.
Gastronom mit Leib und Seele: Manfred Krischer. © Daniel von Loeper

Doch der Kampf ums Überleben wird weiter erschwert, weil die Stadt dem Nil eine größere Freischankfläche im Außenbereich nicht genehmigt hat, obwohl dort Stellplätze wären, die temporär weichen könnten.

Deshalb hat nun Sebastian Körber, queerpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, einen offenen Brief an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter geschrieben – mit der Bitte, die dringend notwendige Erweiterung "wohlwollend" zu prüfen, damit das Nil "ein Aushängeschild für gelebte Toleranz in München bleiben kann". 

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