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Busse von München in die Berge: Eine Preisfrage

Die AZ-Lokalchefin Sophie Anfang über das Bergbusprojekt in München.
| Sophie Anfang
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München - Bergsteigen ist ein naturnahes Hobby - unter dem die Alpen zunehmen ächzen. Nicht nur, weil es an manchen Zielen an Wochenenden überfüllt ist. Auch auf den Straßen zeigen Blechlawinen regelmäßig die Kehrseite der Münchner Bergbegeisterung. Mehr als die Hälfte des Verkehrs in den Alpen ist inzwischen tourismusbedingt.

Bergbus des DAV: Preis, Takt und Ziel muss für den Münchner stimmen

Dass der Alpenverein Bergbegeisterte aus der Stadt nun direkt in die Berge fahren will, ist deshalb der richtige Ansatz. Nur wenn es einfach geht, auf sein Auto zu verzichten, wird es der Münchner auch tun. Das bedeutet, der Takt muss ansprechend sein, die Ziele noch nicht zu "ausgelatscht" - und der Preis muss stimmen.

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Wer auch die Autofahrer dazu bringen will, ihren Wagen stehen zu lassen, der muss die Busfahrt günstiger machen als die Anreise mit dem eigenen Pkw. Der Bergsteigerbus, der bereits ins Karwendel fährt, genügt diesem Anspruch allerdings nicht. Allein aus dem grünen Gewissen heraus werden aber die wenigsten umsteigen.

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