Brückenschäden in München sollen schneller behoben werden

Schäden bei mindestens sechs Brücken und einem Tunnel, die – obwohl sie bekannt waren – vermutlich lange Zeit nicht beseitigt wurden, beschäftigten den Stadtrat diese Woche in einem nicht-öffentlichen Ausschuss.
| Emily Engels
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Michael Mattar, FDP-Stadtrat: „Für uns Münchner gibt es viele Vorteile: Zusätzlich bekommen wir 1300 Wohnungen, die Verkehrsverbindungen werden verbessert und der Olympiapark wird saniert. 84 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden und werden durch die Spiele renoviert.“
Wackerbauer Michael Mattar, FDP-Stadtrat: „Für uns Münchner gibt es viele Vorteile: Zusätzlich bekommen wir 1300 Wohnungen, die Verkehrsverbindungen werden verbessert und der Olympiapark wird saniert. 84 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden und werden durch die Spiele renoviert.“

München - Wie von der AZ berichtet geht es in der nichtöffentlichen Stadtratsvorlage konkret um den Trappentreutunnel, die Straßenbrücke Lilienthalallee, die Fußgängerbrücke Quiddestraße, die Fußgängerbrücke Kusocinskidamm, die Fußgängerbrücke Tegernseer Landstraße, die Straßenbrücke über die Würm und die Straßenbrücke über die Heckenstallerstraße.

Das Baureferat reagiert jetzt auf den AZ-Artikel und erklärt: "Das Baureferat prüft regelmäßig entsprechend der einschlägigen Regelwerke sämtliche städtische Ingenieurbauwerke (etwa Brücken und Tunnel)".

Es erfolge jährlich eine Sichtprüfung, alle drei Jahre eine Bauwerksprüfung und alle sechs Jahre eine umfassende Hauptuntersuchung sämtlicher Bauwerksteile.

Oberste Priorität: Verkehrssicherheit

Oberste Priorität habe dabei die "durchgängige Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit". Aus dem Baureferat heißt es: "Werden bei der Bauwerksprüfung Schäden festgestellt, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen könnten, werden unverzüglich geeignete Sofortmaßnahmen durchgeführt."

Anderenfalls würden die Schäden in einem vertretbaren Zeitraum im Zuge von Sanierungsmaßnahmen beseitigt, so dass aus fachkundiger Sicht die Verkehrssicherheit immer gegeben sei.

Auch bei sämtlichen, in dem Artikel genannten Brücken, sowie dem Trappentreutunnel, habe das Baureferat alle im Rahmen der regelmäßigen Bauwerksprüfungen festgestellten Schäden im Zuge von Sanierungsmaßnahmen bereits vollständig behoben.

Zeitnahe Instandsetzung von Schäden empfohlen

In der Vorlage wird dem Baureferat jedoch "empfohlen", verstärkt darauf zu achten, dass eine zeitnahe Instandsetzung von Schäden, die bei Bauwerksprüfungen festgestellt wurden", erfolgen soll.

Michael Mattar, FDP-Stadtrat: „Für uns Münchner gibt es viele Vorteile: Zusätzlich bekommen wir 1300 Wohnungen, die Verkehrsverbindungen werden verbessert und der Olympiapark wird saniert. 84 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden und werden durch die Spiele renoviert.“
Michael Mattar, FDP-Stadtrat: „Für uns Münchner gibt es viele Vorteile: Zusätzlich bekommen wir 1300 Wohnungen, die Verkehrsverbindungen werden verbessert und der Olympiapark wird saniert. 84 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden und werden durch die Spiele renoviert.“ © Wackerbauer

Dieser Meinung ist auch FDP-Fraktionschef Michael Mattar. Er sagt: "Dieses Vorgehen der Verwaltung ist das Gegenteil von Sparen und ist auch dann falsch, wenn es keine konkrete Gefahr für die Bürger darstellt. Wir erwarten von der Stadt eine wirtschaftliche Vorgehensweise und rechtzeitige Sanierungen."

Die grüne OB-Kandidatin Katrin Habenschaden fordert auch eine zügigere Behandlung von Bauschäden. Sie sagt der AZ: "Natürlich ist es effizienter, wenn das Baureferat frühzeitig eingreift und nicht abwartet, bis Korrosionsschäden eine richtig aufwendige Sanierung nötig machen."

Stadträtin Eva Caim (Bayernpartei) sagte: "Die Zukunft beginnt heute." Die Probleme müssten "jetzt gelöst werden, statt sie auf die lange Bank zu schieben".

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