BRK-Baustelle im Lehel: Baumfällung sorgt weiter für Wirbel

Die umgesägte Esche an der Seitzstraße sorgt weiter für Wirbel. Das BRK sagt es sei keine Genehmigung nötig gewesen.
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Die umgesägte Esche an der Seitzstraße sorgt weiter für Wirbel. Das BRK sagt es sei keine Genehmigung nötig gewesen.

München - Nachdem im Innenhof der früheren Zentrale des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK, Seitzstraße) eine 20-Meter-Esche umgesägt wurde, schlug das Thema in der Sitzung des Bezirksausschusses (BA) Altstadt-Lehel auf. Das Gremium war sicher: Eine Genehmigung, um die mindestens 35 Jahre alte BRK-Esche zu entfernen, lag nicht vor.

Nun meldete sich das BRK: "Wir brauchten keine Genehmigung. Der Baum hatte nur 72 cm Umfang in einem Meter Höhe", schrieb eine BRK-Sprecherin an die AZ. Mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) sei das abgesprochen gewesen. Hintergrund: Ab 80 Zentimetern Umfang in einem Meter Höhe ist eine Fäll-Genehmigung nötig.

BA-Mitglied Peter Pinck (SPD) glaubt das nicht. "Der Baumstumpf hatte 1,2 bis 1,3 Meter Umfang. Das deutet auf mehr als 80 Zentimeter hin." Ein Gespräch mit der UNB soll nun Klarheit bringen.

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