Bewaffneter ICE-Passagier löst Polizeieinsatz am Hauptbahnhof aus

Großeinsatz der Polizei am Münchner Hauptbahnhof. Ein Zugführer meldet eine bewaffnete und alkoholisierte Person an Bord seines ICE.
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Ein bewaffneter Fahrgast hat am Hauptbahnhof in München einen Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild)
Ein bewaffneter Fahrgast hat am Hauptbahnhof in München einen Polizeieinsatz ausgelöst. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

München - Die Meldung über einen bewaffneten Passagier in einem ICE mit Fahrziel München, hat am frühen Freitagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei am Hauptbahnhof ausgelöst.

Zugführer meldet bewaffneten Passagier

Wie die Bundespolizei berichtet, meldete sich der Zugführer eines ICE, welcher sich zu diesem Zeitpunkt zwischen Ingolstadt und München befand, und informierte darüber, dass ihn ein Fahrgast auf einen im Zug befindlichen Mann hingewiesen hätte. Dieser soll eine Waffe bei sich getragen und einen verwirrten und alkoholisierten Eindruck gemacht haben.

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Der ICE wurde am Münchner Hauptbahnhof von Gleis 18 auf 26 umgeleitet. Dort räumten Beamte der Bundespolizei den Bahnsteig sowie die dort ansässige DB-Kantine und errichteten eine Absperrung. Zudem wurden Gleis 26 und 27 für den Zugverkehr vorübergehend gesperrt. Einsatzkräfte der Bundespolizei sondierten mit schwerer Schutzausrüstung und Helmen den Einsatzort.

Beim Eintreffen des ICE am Gleis 26 konnte die betreffende Person schnell ergriffen und zur weiteren Klärung der Sachlage zur Polizeiwache gebracht werden.

Mann führte Schreckschusspistole und Messer bei sich

Dort stellte sich heraus, dass es sich bei der erwähnten Waffe um eine Schreckschusspistole handelte. Zudem führte der 38-jährige Münchner noch ein Einhandmesser mit sich und stand unter Alkoholeinfluss.

Weshalb der Mann die Waffen bei sich führte, wird nun ermittelt. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz rechnen. Für die etwa 120 Personen im ICE bestand laut Bundespolizei zu keiner Zeit Gefahr.

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