Betrunken und aggressiv: Mann (30) ohne Maske raucht in der S-Bahn

Ohne Mund-Nasen-Schutz, dafür aber mit knapp 3,6 Promille: Beamte der Bundespolizei haben am Münchner Flughafen einen aggressiven Maskenverweigerer aus dem Verkehr gezogen.
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Bundespolizisten am Münchner Airport überprüfen täglich die Dokumente von Passagieren und sorgen auf dem gesamten Flughafen für die Sicherheit von Mitarbeitern und Reisenden. (Symbolbild)
Bundespolizisten am Münchner Airport überprüfen täglich die Dokumente von Passagieren und sorgen auf dem gesamten Flughafen für die Sicherheit von Mitarbeitern und Reisenden. (Symbolbild) © Bundespolizei München

München - "Fahrgast ohne Maske raucht in der S-Bahn": Es begann mit einer Meldung des Triebfahrzeugführers an die Einsatzzentrale der Bundespolizei im Erdinger Moos und endete mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beamtenbeleidigung sowie Strafanzeigen und Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.

Betrunkener spuckt Polizisten vor die Füße

Nach Angaben der Bundespolizei erreichte im Flughafen-Terminal tätige Beamte die Information, dass sich in der einfahrenden S-Bahn der Linie S8 aus Herrsching kommend ein Fahrgast weder an das Rauchverbot noch an das Gebot des Maskentragens halten würde.

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Am Ort des Geschehens angekommen, fiel den Bundesbeamten ein 30-Jähriger auf, der wie beschrieben ohne erforderlichen Mund-Nasen-Schutz in der S-Bahn saß. Sie sprachen den Mann an, der äußerst aggressiv reagierte – er beleidigte und bedrohte die Beamten, spuckte unentwegt auf den Boden und den Polizisten vor die Füße.

3,59 Promille: Betrunkener randaliert auf der Wache

Der offensichtlich betrunkene Mann versuchte schließlich vergeblich, die Polizisten zu schlagen. Die Beamten legten dem Mann Handschellen an und brachten ihn zur Wache – der anschließende Alkoholtest ergab einen Wert von 3,59 Promille. Nachdem sich der 30-Jährige auch auf der Wache nicht beruhigt hatte, quittierten die Bundespolizisten sein Verhalten mit Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen des Versuchs der Körperverletzung und Beleidigung.

Neben den Strafanzeigen warten auf den Wohnsitzlosen auch noch Bußgeldbescheide wegen des Verstoßes gegen das bayerische Landesinfektionsschutzgesetz und das Bundesnichtraucherschutzgesetz.

 

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