Beruf abgelehnt! Darf ein Türsteher zur Kommunalwahl antreten?

Darf er sich als Türsteher zur Kommunalwahl aufstellen lassen oder muss er einen anderen Beruf angeben? Darüber streitet sich der Münchner Dorin Popa mit dem KVR.
| AZ/min
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Vor der Tür der Madam Bar in der Ledererstraße: Dorin Popa.
Emmanuelle Roser Vor der Tür der Madam Bar in der Ledererstraße: Dorin Popa.

München – Unter einem Türsteher kann sich jeder etwas vorstellen: Das ist im schlechtesten Fall der Mensch, der einem den Zutritt zu einer Bar verwehrt. Der Wahlleiter im Kreisverwaltungsreferat hat die Berufsbezeichnung Türsteher auf einem Wahlzettel abgelehnt. Und das obwohl der parteilose Kandidat der Demokratie in Bewegung/Piratenpartei (DiB/Piraten) Dorin Popa (58) als Türsteher beim Freebird arbeitet und bereits 2014 als Türsteher auf dem Wahlzettel stand.

Der Beruf Türsteher steht dort nicht ohne Grund

"Ich bin auch beim MVV im Betriebsrat und arbeite bei den Sechzgern, aber als Türsteher habe ich viel mit Kommunalrecht zu tun, mit Ruhestörung, Nachtleben und Betrunkenen auf E-Scootern und deshalb soll dieser Beruf auf dem Wahlzettel stehen", sagt Popa.

Letztlich trifft der Wahlausschuss die Entscheidung. Allerdings können DiB/Piraten nur zur Kommunalwahl antreten, wenn bis zum 3. Februar 1.000 Münchner im Rathaus für sie unterschrieben haben.

Lesen Sie hier: Gibt es bald in ganz München ein Feuerwerksverbot?

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren