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Bekannter Gastronom feiert Wiesn-Rückkehr: "Jetzt dürfen wir einspringen"

Vom Tegernsee mitten auf die Wiesn? Auf dem Oktoberfest gibt einen neuen Einzug: in eine Box im Weinzelt direkt an der Bühne.
von  Niclas Vaccalluzzo
Ein Neuzugang wir den Betrieb im Weinzelt unterstützen. Der Fischer vom Tegernsee Christoph von Preysing wird in Boxe 5 direkt an der Bühne seine Gäste versorgen.
Ein Neuzugang wir den Betrieb im Weinzelt unterstützen. Der Fischer vom Tegernsee Christoph von Preysing wird in Boxe 5 direkt an der Bühne seine Gäste versorgen. © Ben Sagmeister

Das Weinzelt auf der Wiesn bekommt einen besonderen Neuzugang. Christoph von Preysing von der Fischerei Tegernsee übernimmt in diesem Jahr die begehrte Boxe 5 direkt an der Bühne.

Für die Münchner Schickeria ist Preysing kein Unbekannter: Der Tegernsee-Fischer ist nicht nur regelmäßig selbst auf dem Wasser unterwegs, sondern betreibt auch das bekannte Bistro "Mai Liabba" in Bad Wiessee – berühmt für wilde Champagner-Partys.

Damit passt der Neuzugang gut ins Weinzelt der Familie Kuffler. Für die sechs Tische an der Bühne hat Preysing besondere Pläne. Viel will er noch nicht verraten, klar ist jedoch: Fangfrischer Tegernsee-Fisch aus dem eigenen Betrieb darf nicht fehlen. Der soll in diesem Jahr exklusiv im Weinzelt auf der Speisekarte stehen, kündigt Preysing im Gespräch mit der AZ an.

Für seine Fischerei Tegernsee in Bad Wiessee ist Christoph von Preysing auf dem Wasser unterwegs.
Für seine Fischerei Tegernsee in Bad Wiessee ist Christoph von Preysing auf dem Wasser unterwegs. © privat

Große Pläne und fangfrischer Fisch im Weinzelt auf der Wiesn

Frei geworden seien die Tische, nachdem der langjährige Kellner aufgehört habe, erklärt Preysing. Daraufhin habe er sich mit Wirt Sebastian Kuffler in Verbindung gesetzt. "Und jetzt dürfen wir einspringen." Der Fischer und sein Team werden sich während der rund zwei Wiesn-Wochen also um bis zu 48 Gäste vor der Bühne kümmern.

Ganz neu ist das Oktoberfest-Geschäft für den Tegernsee-Fischer nicht: Bereits 2015 und 2016 betrieb Preysing die Außenbar "Mai Liabba" im Weinzelt. Eine kurze Zeit, die für ordentlich Aufsehen sorgte. Als Engel Aloisius verkleidet, beglückte er damals die Gäste – und Champagnerflaschen gingen dabei natürlich reichlich über die Theke.

So viel Spaß die Zeit in der Gartenbar auch gemacht habe, so anstrengend sei sie gewesen, sagt Preysing rückblickend. "Es war körperlich sehr fordernd." Parallel sei damals auch noch das Bistro am Tegernsee umgebaut worden. Jetzt aber sei der perfekte Zeitpunkt für eine Rückkehr auf die Wiesn. Und: Preysing will jeden Tag selbst im Zelt stehen, kündigt er an.

Wilde Zeiten auf der Wiesn: Schon 2015 und 2016 führte Christoph von Preysing die "Mai Liabba Bar" im Außenbereich des Weinzelts.
Wilde Zeiten auf der Wiesn: Schon 2015 und 2016 führte Christoph von Preysing die "Mai Liabba Bar" im Außenbereich des Weinzelts. © privat

Tegernsee-Fischer hat bereits Wiesn-Erfahrung

Auch Wirt Sebastian Kuffler freut sich über den Neuzugang: " Ich freue mich, dass ich ihn jetzt, wo die Gelegenheit sich ergab, aus der "Weinzelt-Rente" zurückholen konnte zu uns", sagt er der AZ. Mit Preysing verbinde ihn eine lange Freundschaft.

Ab Ende Februar können Plätze im Weinzelt reserviert werden. Fangfrischer Fisch, beste Plätze und Champagnerlaune – im Weinzelt dürfte es auch in diesem Jahr alles andere als still werden.

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