Bayernpartei fordert Schadenersatz von der Bahn

Viele Haltestellen im Stadtgebiet seien völlig verdreckt, beobachtet die Bayernpartei und will wissen, ob die Bahn dafür juristisch belangt werden kann.
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Müll an Bahnhöfen: Die Bayernpartei will wissen, wie gut gesäubert wird (Symbolbild).
imago images / Arnulf Hettrich Müll an Bahnhöfen: Die Bayernpartei will wissen, wie gut gesäubert wird (Symbolbild).

München - Als "enorme Belastung für die Umwelt und eine Zumutung für alle Nutzer der S-Bahn" bezeichnet Bayernpartei-Fraktionschef Johann Altmann das, was er an immer mehr S-Bahn-Haltestellen beobachtet.

"Der Müll sammelt sich an Zäunen und Absperrgittern, in Hecken und auf Wegen", sagt Altmann und nennt als ein Negativ-Beispiel die Haltestelle Siemenswerke.

Schmutzige Bahnhöfe: Untätige Bahn?

Trotz mehrfacher Aufforderungen und Beschwerden an die Deutsche Bahn (DB) habe sich die Situation seit Jahren nicht verbessert. Im Gegenteil, so beschreibt Altmann: "Vielfach konnte beobachtet werden, dass von der DB beauftragte Reinigungskräfte Müll und Schmutz nicht entfernten, sondern mit Laubbläsern in umliegende Wiesen und Hecken beförderten."

Er fordert jetzt OB Dieter Reiter (SPD) dazu auf, gegen die Bahn vorzugehen. "Gibt es eine rechtliche Grundlage, auf der die LH München von der Deutschen Bahn Strafzahlungen verlangen kann wegen dauerhaft massiv verdreckter Bahnhöfe?", möchte Altmann wissen.

Lesen Sie hier: Perlacher Forst: - Naherholungsgebiet statt Wirtschaftswald?

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