AZ-Kommentar: Sichere Radwege in München - andere Ansätze

Die Vize-Lokalchefin Sophie Anfang über sichere Radwege und die Notwendigkeit neuer Ansätze in der Verkehrsplanung.
| Sophie Anfang
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Sichere Radwege in München? Dafür braucht die Stadt neue Ansätze, kommentiert Vize-Lokalchefin Sophie Anfang.
dpa/AZ-Montage Sichere Radwege in München? Dafür braucht die Stadt neue Ansätze, kommentiert Vize-Lokalchefin Sophie Anfang.

München - München ist keine sichere Stadt für Radfahrer – für Fußgänger an vielen Stellen übrigens auch nur bedingt. An Stellen, an denen die verschiedenen Verkehrsteilnehmer aufeinandertreffen, also eigentlich überall, verliert man schnell die Übersicht. (Lesen Sie hier: Sieben Tipps fürs sichere Radeln im Winter)

Mini-Ansätze, die niemals ausreichen werden

Natürlich könnte man einfach sagen: Nehmt’s mehr Rücksicht aufeinander. Das reicht aber nicht. Dort, wo es unübersichtlich wird, ist es umso wichtiger, die Infrastruktur so zu gestalten, dass der Verkehr entwirrt wird. Die Pläne der Stadt sind da aber nur Mini-Ansätze, die niemals ausreichen werden. München baut immer noch Radwege, die Radler und Autos einander gefährlich nahe bringen.

Gerade dort, wo Autos rechts abbiegen, müssen Kreuzungen so gestaltet werden, dass Kfz-Lenker die Radler automatisch sehen. In Skandinavien werden Radwege bei Kreuzungen deshalb mit einem kleinen Schutzwall ausgestattet. Und so geführt, dass kein toter Winkel entsteht. Solche Ansätze müssen die Maxime für die Verkehrsplanung werden!

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