AZ-Kommentar: Plätze in München - "Eine Zukunftsfrage"

Plätze sind mehr als Bänke, Bäume und Brunnen: Das sagt Lokalchef Felix Müller über die neue AZ-Serie "Mehr Platz für München!"
| Felix Müller
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"Bei der Entwicklung Münchens darf die Gestaltung des öffentlichen Raums nicht aus dem Blick geraten", sagt Felix Müller.
Peter Kneffel/dpa, AZ "Bei der Entwicklung Münchens darf die Gestaltung des öffentlichen Raums nicht aus dem Blick geraten", sagt Felix Müller.

"Mehr Platz für München!" Das klingt wie ein Demo-Slogan, ist aber der Name einer neuen Serie in der AZ.

Und tatsächlich geht es uns nicht nur darum, etwas zu berichten. Sondern um Wünsche, Forderungen, Träume – über die es sich nachzudenken und zu debattieren lohnt. Es ist richtig, dass viel darum gestritten wird, wie bezahlbares Wohnen möglich ist, oft auch um Verkehrsplanung.

Doch bei der Entwicklung Münchens darf die Gestaltung des öffentlichen Raums nicht aus dem Blick geraten. Gerade weil die Stadt immer voller wird und der Platz weniger, gewinnt die Gestaltung an Bedeutung.

Wer mal am Gärtnerplatz ein Bier getrunken, am Weißenburger Platz ein Eis gegessen oder am Georg-Freundorfer-Platz mit den Kindern gespielt hat, weiß, dass Plätze gelingen können.

Wer überlegt, wie viel Leere vor der Oper langweilt oder wie viele Autos am Rosenheimer Platz im Stau stehen, weiß, dass auf Münchens Plätzen oft kein echter Platz ist. Nicht für Babys, nicht für Skater, nicht für Eis-Esser, Wiese-Lieger, Zeitungsleser oder schach-spielende Rentner. Sondern oft nur für Autos.

Dabei braucht München Plätze. Darüber lohnt es sich zu reden.

Lesen Sie hier: Sicherheitskonferenz in München - Beängstigende Befunde

 

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