AZ-Kommentar: Diesel-Urteil: Schallende Ohrfeige für die Autoindustrie

Vize-Chefredakteur Thomas Müller über das Urteil des Verwaltungsgerichts zu Diesel-Motoren.
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Vize-Chefredakteur Thomas Müller hält das Urteil für eine schallende Ohrfeige für die Autoindustrie.
dpa/az Vize-Chefredakteur Thomas Müller hält das Urteil für eine schallende Ohrfeige für die Autoindustrie.

Verwaltungsrichter Wolfgang Kern hat seinem Namen alle Ehre gemacht: Ein kerniges Urteil hat er gefällt, das (zunächst nur) Stuttgart aufatmen lässt – und eine schallende Ohrfeige ist für die Autoindustrie und der ihr hörigen Bundes- und Landespolitik.

Zum Beispiel: Die verheißenen Software-Updates? Untauglich! Gesundheitsschutz in Städten? Höher zu bewerten als die Einzelinteressen betroffener Diesel-Fahrer! Vertrauen, dass die Auto-Industrie handelt? Sinnlos! Blaue Plakette? Ein Muss!

Klar, dass der Stuttgarter Fall jetzt wohl weitergereicht wird zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, wo schon ein ähnlicher Fall liegt. Macht aber nichts. Bald wird auch höchstrichterlich geklärt sein, dass Länder und Bund für saubere Großstadtluft sorgen müssen. Eine gute Nachricht – auch für die Münchner!

Lesen Sie auch: OB Reiter will Begründung des Stuttgarter Urteils abwarten

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