AZ-Kommentar: Die MVV-Tarifreform ist noch ausbaufähig

Vize-Lokalchefin Sophie Anfang kommentiert die MVV-Tarifreform.
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Der MVV macht mit seiner Tarifreform einiges richtig, aber nicht alles.
Amelie Geiger/dpa Der MVV macht mit seiner Tarifreform einiges richtig, aber nicht alles.

Der Streit hat sich gelohnt: Mit der neuen M-Zone wird das Tarifsystem in München drastisch vereinfacht. Touristen wird das freuen – und wohl auch viele Münchner. Gut auch, dass sich die Politik bei der Preisgestaltung bewegt hat und das Fahren mit den Öffentlichen – zumindest bis zur nächsten Tariferhöhung – für die Meisten günstiger wird. Dass es für manchen Pendler doch teurer wird, ist bei einem System, das vielen gerecht werden soll, nicht zu vermeiden.

Der MVV macht noch nicht alles richtig

Nachlegen muss der MVV beim Ticketkauf trotzdem. Solange man als Kunde auf bekannten Wegen unterwegs ist, kennt man seinen Tarif. Schwieriger wird es schon bei einem Tagesausflug ins Umland. Stempeln? Tagesticket? Anschlussticket? In diesen Dschungel bringt auch die MVV-Tarifreform nur wenig Licht.

Gut wäre es, ein Tarifsystem zu entwickeln, das dem Kunden automatisch den für ihn besten Preis ausspuckt. Technisch ist das längst machbar, London macht es vor. Wie man aus dem MVV hört, ist man dem gegenüber aufgeschlossen. Das wäre doch mal was.

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