Auf Radweg geparkt: Knöllchen für Udes Wahlkampf-Bus

25 Euro Verwarnungsgeld muss der Fahrer von Udes frisch verziertem Wahlkampf-Bus an die Münchner Stadtkasse bezahlen - der Bus hatte auf dem Radweg geparkt.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.
dpa 7 Knöllchen für den Wahlkampf-Bus - die Bilder.

25 Euro Verwarnungsgeld muss der Fahrer von Udes frisch verziertem Wahlkampf-Bus an die Münchner Stadtkasse bezahlen - der Bus hatte auf dem Radweg geparkt.

München - 25 Prozent hatte SPD-Spitzenkandidat Christian Ude einst als Zielmarke für die Landtagswahl ausgegeben. Jetzt ist er bei der Zahl 25 angekommen – allerdings auf etwas anderem Gebiet: 25 Euro Verwarnungsgeld muss der Fahrer von Udes frisch verziertem Wahlkampf-Bus an die Münchner Stadtkasse bezahlen. Ein pflichtbewusster Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung – so die korrekte Bezeichnung – stellte den Strafzettel am Donnerstag aus: wegen Parkens auf dem Radweg, und zwar „mit Behinderung“. Zahlen muss der Busfahrer. „Ob er auf höheren Befehl gehandelt hat, ist mir egal“, sagte der Ordnungshüter. „Für mich zählt nur die Verkehrssituation.“

Tatsächlich hatte der Bus, den die SPD erstmals der Öffentlichkeit präsentierte, direkt vor der Parteizentrale geparkt – und zwar so, dass der Fahrradweg am Straßenrand versperrt war. Der Ordnungshüter gab sich zunächst geduldig, bat den Busfahrer, rasch wegzufahren, und ließ sich zudem von einem Polizeibeamten in einem zivilen Begleitfahrzeug beeindrucken. Als Ude-Interviews und Parkzeit sich aber immer weiter in die Länge zogen, wurde es dem Mann zu bunt. „Ich hab mir das ein bisschen angeschaut, ob ich ein Auge zudrücken kann“, sagte er. Das könne er jetzt aber nicht mehr.

Ude, der als Münchner Oberbürgermeister oberster Dienstherr des Ordnungshüters ist, derzeit aber für den Wahlkampf unbezahlten Urlaub genommen hat, nahm's mit Humor: „Das heißt doch, dass der städtische Dienst funktioniert – auch wenn der Chef im Urlaub ist.“

Lesen Sie hier: Udes Wahlspruch persifliert: Spott auf Jute?

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.