AstraZeneca für alle: So kommen Sie in München an eine Impfung

Die Impfpriorisierung für AstraZeneca ist in Bayern aufgehoben, der Impfstoff kann allen Erwachsenen verimpft werden. Doch so schnell, wie manch einer vielleicht hoffen mag, kommt man in München (noch) nicht an eine Spritze.
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In Deutschland wurden bis Mitte April rund 4,2 Millionen Menschen mit dem AstraZeneca-Vakzin geimpft. (Symbolbild)
In Deutschland wurden bis Mitte April rund 4,2 Millionen Menschen mit dem AstraZeneca-Vakzin geimpft. (Symbolbild) © Matthias Bein/dpa

München - In der vergangenen Woche hatte Bayern den Impfstoff von AstraZeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen freigegeben und damit die Impfpriorisierung aufgehoben. Doch das bedeutet nicht, dass nun sofort alle, die wollen, auch geimpft werden können.

Das zeigt auch die Sonderimpfaktion der Stadt, die nach Stunden ausgebucht war. Weil 6.000 Dosen im Impfzentrum in Riem übrig geblieben waren, hatte die Stadt für alle über 60-Jährigen eine Sonderaktion veranstaltet – mit großem Erfolg.

AstraZeneca in München: So viele Dosen werden geliefert

Wie schnell also kann nun der AstraZeneca-Impfstoff in München verimpft werden? Ein Sprecherin des Gesundheitsministeriums teilt auf AZ-Nachfrage mit: "Die Patienten werden von der Ärzteschaft aktiv über das Impfangebot mit AstraZeneca informiert – abhängig davon, wie viel Impfdosen AstraZeneca vom Bund an die Arztpraxen geliefert werden."

Und genau das ist (noch) die Crux: Denn aktuell gibt es bei weitem nicht genug Impfstoff für alle, die auch wollen. Ganz Bayern hat für diese Woche (KW 16) 72.000 AstraZeneca-Dosen versprochen bekommen – da bleiben pro Praxis dann nur noch ein paar Dosen übrig.

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AstraZeneca-Impfungen in München: Derzeit braucht es noch Glück

Wer in München jetzt also auf eine schnelle Impfung mit AstraZeneca hofft, muss einiges Glück haben. Viele Ärzte bieten an, sich auf Listen schreiben zu lassen, um bei etwaigem Überbleiben von Dosen dann informiert zu werden. In den meisten Fällen verimpfen die Praxen aber derzeit noch alles, was sie haben – die Impfungen in den Priorisierungsgruppen 1, 2 und 3 schreiten hier ja auch deutlich voran.

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Ein Ausblick in die nächsten Wochen macht aber Hoffnung: Spätestens im Juni soll so viel Impfstoff verfügbar sein, dass Termine schnell vergeben werden können. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hoffe aber bereits, dass in Bayern "Mitte oder Ende Mai" eine generelle Aufhebung der Impfpriorisierung gelingen kann.

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