Anonyme Großspende von Münchner kommt Kindern zugute

Eine halbe Million Euro hatte ein anonymer Spender der Stadt Anfang des Jahres vermacht. Nun ist klar, was mit dem Geld passieren wird.
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Vor allem Kinder und Jugendlichen sollen von der Spende des Münchners profitieren.
Vor allem Kinder und Jugendlichen sollen von der Spende des Münchners profitieren. © Felix Hörhager/dpa

München - Das Sozialreferat hat entschieden, was mit den 500.000 Euro passiern soll, die eine Person anonym an die Stadt gespendet hat: Demnach werden vor allem Kinder- und Jugendeinrichtungen in München davon profitieren.

40.000 Euro sollen für die kindgerechte Gestaltung der Außenanlagen in älteren Objekten verwendet werden, weitere 10.000 Euro werden für dringend notwendige Anliegen, beispielsweise spezielle Maßnahmen für Kinder mit Behinderung reserviert.

Großspende kommt Kindern zugute

Der größte Anteil (450.000 Euro) wird auf die verschiedenen Unterkünfte, in denen aktuell rund 1.880 Kinder leben, entsprechend ihrer jeweiligen Größe und Bedarf aufgeteilt. In den Unterkünften sollen beispielsweise Außenanlagen, Spielplätze oder Gruppenräume gestaltet und erweitert werden, Sportgeräte, Lern- und Fördermaterialien angeschafft oder Rückzugsmöglichkeiten wie zum Beispiel Leseoasen eingerichtet werden.

Auch pädagogische Angebote wie die Förderung der Sprachkompetenz oder der Mediennutzung und künstlerische Projekte, Musikgruppen oder Koch- und Backaktionen sollen von der Spende bezahlt werden.

Münchner spendet halbe Million Euro an Stadt

Bürgermeisterin Verena Dietl: "Durch diese zusätzlichen Mittel aus der so außergewöhnlichen Einzelspende sind wir in der Lage, sehr viel Gutes für Kinder und Jugendliche zu tun, die in besonderen Wohnverhältnissen leben. Damit kommt ein wenig mehr Licht und Freude in ihren Alltag und auch gerade in der aktuellen Situation hilft die Spende, dort, wo Nachholbedarf besteht."

Verena Dietl.
Verena Dietl. © Daniel von Loeper

Ein aus einer Unternehmerfamilie stammender Münchner hatte diese Spende Anfang des Jahres getätigt, um nach eigener Aussage "seiner Stadt etwas zurückzugeben". Er wolle helfen, dass sozial schwache Menschen unterstützt werden können.

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Als Zeitzeuge des 2. Weltkriegs hat der nach wie vor anonyme Spender sowohl die Schrecken des Krieges als auch im Alter von neun Jahren die Befreiung durch die Amerikaner selbst miterlebt und kennt daher Bedürftigkeit aus eigener Erfahrung.

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