An Wahltagen: KVR will nicht mehr schätzen

Bei der Landtagswahl war es zu peinlichen Pannen gekommen. Das will man nun vermeiden.
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KVR-Chef Thomas Böhle.
Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa KVR-Chef Thomas Böhle.

München - Bei der Bundestagswahl 2017 meldete das Kreisverwaltungsreferat den ganzen Nachmittag über viel zu hohe Zahlen zur Wahlbeteiligung – zur Begeisterung vieler Münchner, die stolz auf ihre plötzlich so politische Stadt waren. Bei der Landtagswahl 2018 gab es die nächsten Pannen. Computerprobleme hatten dazu geführt, dass erstmals seit 1984 ein Wahlkreis noch mal neu ausgezählt werden musste, geschätzte Daten waren von vielen Münchnern als Fakten interpretiert worden.

Nun zieht das Kreisverwaltungsreferat Konsequenzen, und will künftig keine vorläufigen Zahlen mehr schätzen und an Wahltagen öffentlich machen. Das will Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD) nächste Woche vom Stadtrat beschließen lassen. Mögliche Folge: Dass vorläufige amtliche Endergebnisse an Wahlabenden erst sehr viel später vorliegen als bisher.

SPD-Stadträtin Anne Hübner sagte am Dienstag der AZ, sie begrüße den Vorstoß Böhles. "Angesichts der Tatsache, dass man Wahlergebnisse offenbar nicht mehr prognostizieren kann, finden wir das richtig", sagte sie.

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