Kommentar

Amtsstube statt Gärtnerplatz: Mehr Schnelltests in städtischen Betrieben

AZ-Lokalchef Felix Müller über die städtische Pandemie-Politik.
| Felix Müller
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
4  Kommentare Artikel empfehlen

Mussten Sie in letzter Zeit mal in eine städtische Behörde? Ich schon. Da sitzen dann etliche Mitarbeiter im Großraumbüro, die Nicht-mal-FFP2-Maske hängt unterm Kinn, alle drei Minuten kommen andere Münchner Bürger rein.

Es ist richtig, endlich mehr auf den öffentlichen Dienst zu schauen. Hier kann die Politik konkret handeln, ihre Mitarbeiter und normale Behördenbesucher schützen.

Lesen Sie auch

Stadtspitze setzt auf Symbolpolitik

Stattdessen setzt die Stadtspitze diese Woche wieder auf wenig nachvollziehbare Symbolpolitik. Wie das Alkoholverbot schon tags am Gärtnerplatz. Nicht mal den Koalitionspartner hat OB Reiter hinter sich, eine Infektionshäufung am Platz hat niemand berichtet (und Ärger gab es nachts, nicht tags). Eine ernsthafte Erklärung, Auseinandersetzung mit Widerspruch spart er sich, indem Erlässe von seinem Krisenstab beschlossen werden – ohne Stadtrat.

Logischer wäre umgekehrt vorzugehen: in der Verwaltung schnell Tests, Masken, Abstand. Und dann erst Einschränkungen für die Plätze nachvollziehbar diskutieren und - zur Not - beschließen zu lassen.

Lade TED
 
Umfrage wird geladen, bitte warten...
 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 4  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
4 Kommentare
Artikel kommentieren