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Plötzlich zwei Löcher an Tramhaltestelle im Boden: Frau wird verletzt

Am Donnerstag haben sich an zwei Tramhaltestellen in der Dachauer Straße zwei Löcher im Wartebereich gebildet. Eine Frau stürzt in eines der Löcher und verletzt sich dabei.
Ralph Hub
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André Wagner |
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Am Leonrodplatz senkt der Boden sich ab. Ein tiefes Loch ist entstanden.
rah 7 Am Leonrodplatz senkt der Boden sich ab. Ein tiefes Loch ist entstanden.
Eben sollte die Tram 19 noch in 9 Minuten abfahren, kurz darauf waren es schon 16 Minuten.
Ralph Hub 7 Eben sollte die Tram 19 noch in 9 Minuten abfahren, kurz darauf waren es schon 16 Minuten.
Am Leonrodplatz senkt der Boden sich ab. Ein tiefes Loch ist entstanden.
rah 7 Am Leonrodplatz senkt der Boden sich ab. Ein tiefes Loch ist entstanden.
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Am Leonrodplatz senkt der Boden sich ab. Zwei tiefe Löcher sind entstanden.
rah 7 Am Leonrodplatz senkt der Boden sich ab. Zwei tiefe Löcher sind entstanden.

Am Donnerstagvormittag hat sich im Wartebereich der Tramhaltestelle Leonrodplatz in der Dachauer Straße ein Loch am Boden gebildet. Eine Frau stürzte in das Loch und hat sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Laut Aussagen von vor Ort soll sich das Loch unter der Frau aufgetan haben, diese Info wurde bisher noch nicht offiziell bestätigt.

Nur wenige Meter daneben hat sich an der gegenüberliegenden Haltestelle auf gleicher Höhe ebenfalls ein Loch gebildet. Auf der Fahrbahn sind zwischen den Gleisen rote Markierungen zu sehen. Bauarbeiter erklärten der AZ, dass dort in einer Tiefe von einem Meter bis 1,20 Meter eine Starkstromleitung verläuft.

Im Abstand von wenigen Metern: zwei Löcher an den Haltestellen Leonrodplatz aufgetaucht

Die beiden Löcher sollen etwa 50 cm bis einen Meter tief sein und wurden von der Polizei weiträumig abgesperrt.

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Wie es zur Bildung der beiden Löcher kam, ist derzeit nicht bekannt. Gegen 15 Uhr soll ein Betonmischer vor Ort sein und die beiden Löcher füllen. Für weitere Untersuchungen wurde zwischen den Gleisen der Asphalt aufgesägt.

Die Fahrbahn und die Tramschienen sind davon nicht betroffen, der Verkehr geht aktuell in beiden Fahrtrichtungen weiter. Allerdings kommt es im Tramverkehr bereits zu Verspätungen. An den betroffenen Haltestellen lassen die Trambahnfahrer die Passagiere mit etwas Abstand zu den Löchern aussteigen.

Eben sollte die Tram 19 noch in 9 Minuten abfahren, kurz darauf waren es schon 16 Minuten.
Eben sollte die Tram 19 noch in 9 Minuten abfahren, kurz darauf waren es schon 16 Minuten. © Ralph Hub

Erst im Herbst wurden in Laim im Baufeld der Tram-Westtangente Hohlräume im Boden im Bereich des U-Bahnbauwerks in der Gotthardstraße festgestellt. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Abschnitt der Fürstenrieder Straße gesperrt und der unmittelbar angrenzende Straßenverkehr umgeleitet.  Als Ursache der Hohlräume wurde Holz genannt, das beim Bau des U-Bahnbauwerk verwendet wurde und über die Jahre verrottet ist.


Anmerkung: In einer vorherigen Version war von einer Baustelle die Rede, in deren Nähe sich die Löcher gebildet haben. Dies haben wir nach weiteren Infos von vor Ort ausgebessert.

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