Am Flughafen: Bundespolizei verhindert Bund fürs Leben

Eine 42-Jährige blitzt bei der Landung am Münchner Airport ab. Die Braut hatte bereits ihr Hochzeitskleid dabei.
| Ralph Hub
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Der Polizei fiel das verräterische Brautkleid im Gepäck der Frau bei der Einreise auf.  (Symbolbild)
Der Polizei fiel das verräterische Brautkleid im Gepäck der Frau bei der Einreise auf. (Symbolbild) © Bundespolizei Flughafen München

München - Die 24-jährige Syrerin landete am Mittwoch mit einer Maschine aus Toronto (Kanada). Bei der Zollkontrolle fiel den Beamten der Bundespolizei auf, dass die Frau bereits vor einem Monat über den Frankfurter Airport einreisen wollte, aber abgewiesen worden war.

Erst behauptete die Frau, sie wolle ihre schwerkranke Schwester in der Nähe von Bonn besuchen. Weil die 24-Jährige aber übermäßig viel Reisegepäck bei sich hatte, warfen die Polizisten einen Blick in die Koffer. Im Gepäck fand sich ein Hochzeitskleid und kulturell traditioneller Hochzeitsschmuck.

Schwindel fliegt auf

Ein kurzer Anruf bei der Familie ließ die Sache auffliegen. Der Bruder der Frau erklärte den Beamten, die Schwester komme nach Deutschland, um zu heiraten und anschließend bei ihrem Ehemann zu leben.

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Nachgefragt, ob sie nicht doch, wie vor ein paar Wochen, eher eine Eheschließung im Sinn habe, erzählte die 24-Jährige, sie habe bereits im September nicht vorgehabt zu heiraten. Man habe ihr den Herren lediglich vorstellen wollen. Sie habe geplant, den Hochzeitskandidaten, wenn er ihr denn gefiele, nach Kanada zu bitten, um dann dort zu heiraten.

Aber das habe sich erledigt, weil sie jetzt einen Verlobten in Kanada habe. Die Beamten glaubten ihr nicht, deshalb probierte sie es wieder mit der Geschichte von der kranken Schwester. Die 24-Jährige flog mit der nächsten Maschine zurück nach Kanada.

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