Alte Akademie in München: Jetzt geht es los mit dem Umbau

Die Umbauarbeiten an der Alten Akademie in der Münchner Fußgängerzone haben begonnen. Die AZ erklärt, was René Benko dort plant.
| Felix Müller
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Geschäftsräume im Kopfbau der Alten Akademie.
Signa 3 Geschäftsräume im Kopfbau der Alten Akademie.
Moderne Büros sind im Inneren geplant.
Signa 3 Moderne Büros sind im Inneren geplant.
Die "Lounge im Schmuckhof", so wirbt Signa mit diesem Foto.
Signa 3 Die "Lounge im Schmuckhof", so wirbt Signa mit diesem Foto.

München - An der Alten Akademie wird jetzt gebaut. Wie René Benkos Projektentwicklungsunternehmen Signa gestern mitteilte, sind die Arbeiten "im Inneren des Ensembles" angelaufen.

In einer ersten Phase sollen nun bis Ende 2020 mit der Denkmalpflege Teile im Inneren des Gebäudes zurückgebaut und die "komplexe Baulogistik sukzessive aufgestellt" werden. Wie umfangreich abgerissen wird? "Einzelne Bauteile des Rohbaus werden rückgebaut", sagte ein Sprecher der AZ. Und, wie er betonte, später wieder eingesetzt.

Alte Akademie: Innenhof wird Piazza mit Gastronomie

In der Mitteilung heißt es, es erfolge "eine Ertüchtigung der Fundamente unter archäologischer Begleitung", etwa zum Schutz eines Bodendenkmals aus dem 15. Jahrhundert. Anschließend soll der Rückbau der Rohbaustruktur stattfinden. Parallel werden in dem historischen Teil der Alten Akademie einzelne Deckenfelder zurückgebaut, der Dachstuhl erneuert und die Bestandsfenster saniert. Mit Abschluss der Rohbauarbeiten ab Mitte 2022 beginnen die Ausbauarbeiten bis zur Übergabe an die Mieter im Jahr 2023 – so zumindest bisher der offizielle Zeitplan von Signa.

Geschäftsräume im Kopfbau der Alten Akademie.
Geschäftsräume im Kopfbau der Alten Akademie. © Signa

Im historischen Gebäudekomplex soll es auf einer Fläche von mehr als 21.000 Quadratmetern eine Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie, modernen Büros und Luxuswohnungen geben.

Moderne Büros sind im Inneren geplant.
Moderne Büros sind im Inneren geplant. © Signa

Die Debatte um die Frage, ob die Arkaden öffentlich zugänglich bleiben will Signa offenbar beenden. Auf AZ-Anfrage hieß es am Dienstag ausdrücklich: "Die Arkaden bleiben öffentlich durchgehbar." Und: Auch in den Schmuckhof sollen die Münchner künftig gehen können.

Die "Lounge im Schmuckhof", so wirbt Signa mit diesem Foto.
Die "Lounge im Schmuckhof", so wirbt Signa mit diesem Foto. © Signa

Der "weitläufige Innenhof" werde zur "Piazza, gastronomische Angebote mit attraktiven Freiflächen für den Genuss unter freiem Himmel schaffen ein einladendes Ambiente". Sämtliche Fassaden sollen denkmalschutzgerecht saniert werden – so ein weiteres Versprechen an die Münchner.

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