44.000 Vollzeitangestellte von Altersarmut bedroht - diese Berufe trifft es besonders

Obwohl sie ihr ganzes Leben gearbeitet haben, sind immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht. Alleine in München sind es Zehntausende.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
3  Kommentare Artikel empfehlen
Obwohl sie jahrzehntelang gearbeitet haben, sind immer mehr Menschen von Altersarmut betroffen. (Symbolbild)
Obwohl sie jahrzehntelang gearbeitet haben, sind immer mehr Menschen von Altersarmut betroffen. (Symbolbild) © NGG | Alireza Khalili

München - Ein Leben lang arbeiten und im Alter trotzdem arm? Das ist für viele die traurige Realität. Auch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) warnt nun vor Armut im Alter. Allein in München sind rund 44.000 Vollzeitarbeitnehmer nach 45 Jahren von Armut bedroht, wie aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung hervorgeht. 

Hohes Risiko in bestimmten Branchen

Demnach verdienen 7,1 Prozent aller Vollzeitarbeitnehmer in München monatlich weniger als 2.035 Euro brutto. Ein hohes Altersarmutsrisiko besteht laut NGG vor allem für Beschäftigte in Bäckereien, Fleischereien und Restaurants.

Tim Lünnemann, Geschäftsführer der NGG-Region München: "Rentenkürzungen oder Forderungen über ein späteres Eintrittsalter sind der falsche Weg. Stattdessen muss die Politik die gesetzliche Rente stärken.“

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Und weiter: "Geringverdiener mit einem Einkommen von weniger als 2.050 Euro brutto im Monat [müssen] statt 42 nun fast 46 Jahre lang arbeiten, um überhaupt noch die Grundsicherungsschwelle im Alter zu erreichen. Aber vier Jahre länger an der Bäckereitheke, in der Lebensmittelfabrik oder im Schlachthof am Band zu stehen, ist vielen Beschäftigten gesundheitlich gar nicht möglich."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 3  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
3 Kommentare
Artikel kommentieren