3,87 Meter Höchstpegel in München: Hochwasserlage entspannt sich

Nach dem zweitägigen Dauerregen entspannt sich die Hochwasserlage in Bayern allmählich. In Passau soll der Höchststand derweil am Vormittag erreicht werden.
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Sandsäcke liegen in der Passauer Altstadt zum Schutz vor dem Hochwasser der Donau vor einer Tür.
Sven Hoppe/dpa Sandsäcke liegen in der Passauer Altstadt zum Schutz vor dem Hochwasser der Donau vor einer Tür.

München - In der Dreiflüssestadt Passau ist die Hochwasserlage weiterhin angespannt, ansonsten entspannt sich die Situation in Bayern allmählich. Zweitägiger Dauerregen hatte zuvor vor allem im Süden und Osten die Pegel der Flüsse deutlich ansteigen lassen.

In Passau erreicht die Donau mittlerweile fast die acht-Meter-Marke. Doch auch den Helfern dort spielt das Wetter wieder in die Karten: Die Sonne ist zurück im Freistaat, der Dauerregen hat aufgehört. Der Pegel-Höchststand wird in Passau am Vormittag erwartet, dann dürfte auch hier das schlimmste überstanden sein - und die Innwelle voraussichtlich knapp unter Meldestufe 4 bleiben.

"Für uns Passauer ist es normal, dass die Ortsspitze ab und an verschwindet und das Wasser im Hafen bis unter Kante steht", sagte eine Anwohnerin am Mittwochvormittag im Gespräch mit der AZ. "Wir sind hier alle sehr entspannt - da gab's schon weitaus Schlimmeres."

Knapp vier Meter in München - Radwege gesperrt

In München hat das Isar-Hochwasser in der Nacht mit 3,87 Metern den Scheitelpunkt erreicht. Zwar fällt der Pegel seitdem, aus Sicherheitsgründen bleiben die Rad- und Fußwege entlang der Isar, der Marienklausensteg und der Flauchersteg aber vorerst gesperrt.

Wegen des Hochwassers ist in der Nacht zudem am Einlauf zum Fabrikbach durch Treibgut ein Schaden entstanden. Deshalb ist auch der Einlauf zum Eisbach aktuell eingeschränkt – und das Surfen auf der Surferwelle an der Prinzregentenstraße derzeit nur mehr eingeschränkt möglich. Die Reparaturen am Fabrikbach laufen auf Hochtouren und werden baldmöglichst abgeschlossen. Auch an der Floßlände ist das Surfen hochwasserbedingt aktuell nicht möglich.

Weiterhin für Boote gesperrt bleibt die Strecke zwischen dem Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher.

An der Mangfall, Saltzach und der Loisach entspannt sich mittlerweile die Lage ebenfalls wieder.

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