Umfrage zu neuen Euro-Banknoten geht zu Ende

Wie sollen die Euro-Scheine künftig aussehen? Die Europäische Zentralbank fragt die Bürger seit Wochen nach ihrer Meinung zu den Entwürfen - heute endet die Umfrage.
dpa |
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Welche Motive werden die neuen Euro-Banknoten prägen?
Welche Motive werden die neuen Euro-Banknoten prägen? © Andreas Arnold/dpa
Frankfurt/Main

Leonardo da Vinci oder Weißstorch, Beethoven oder Basstölpel? Die Umfrage zum Design der neuen Euro-Banknoten geht zu Ende. Nur noch heute (21.9.) können sich Europäerinnen und Europäer an einer Online-Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) beteiligen.

Bis vor einer Woche haben das nach Angaben der Notenbank schon mehr als neun Millionen Menschen getan. Es ist ein Abschlussbericht dazu geplant, und das Votum findet bei der endgültigen Entscheidung des EZB-Rates Berücksichtigung, die Ende 2026 fallen soll. Bis die neugestalteten Banknoten in Umlauf gebracht werden, wird es noch eine Weile dauern.

Berühmte Persönlichkeiten oder Flüsse und Vögel 

In einer Vorauswahl für die Motive hatte die EZB zwei Themen festgelegt. Für jedes liegen jeweils fünf Vorschläge zur Umsetzung vor:

  • "Europäische Kultur": Auf der Vorderseite der Scheine sind berühmte Europäer wie Ludwig van Beethoven, Marie Curie und Leonardo da Vinci verewigt. Die Rückseiten zeigen etwa Darstellungen von Straßenkünstlern oder einem Sängerfest.
  • "Flüsse und Vögel": Fokus ist in diesem Fall die "Widerstandskraft und Vielfalt der natürlichen Ökosysteme Europas". Unter anderem Eisvogel und Weißstorch kommen zu Ehren. Auf der Rückseite der Scheine werden europäische Institutionen abgebildet, zum Beispiel das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die EZB.

Fälschung der Scheine soll noch schwerer werden

Die neuen Euro-Scheine sollen zudem zusätzliche Sicherheitsmerkmale enthalten, um Kriminellen das Herstellen von Falschgeld weiter zu erschweren. Zudem wollen die Euro-Währungshüter die Umweltfolgen der Produktion verringern: Die Scheine sollen länger halten. Ein weiterer Aspekt: Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollen die Banknoten besser erkennbar sein.

Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Januar 2002 ausgegeben. Seit Mai 2019 ist die zweite Generation der Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen komplett. Der Euro ist gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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