Troika-Kontrollen kommen in Athen mühsam voran

Das Tauziehen um die Reformprogramms in Griechenland dauert an. "Wir hoffen heute die Unterredungen abschließen zu können", sagte ein hoher Funktionär des Finanzministeriums.
| dpa
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Das Tauziehen um die Umsetzung des Reformprogramms in Griechenland dauert an. "Wir hoffen heute die Unterredungen abschließen zu können", sagte ein hoher Funktionär des Finanzministeriums am Dienstagmorgen in Athen.

Athen - Vorangegangen waren neue "Troika"-Überprüfungen durch die Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB).

Der IWF-Vertreter Poul Thomsen hielt sich auch bedeckt: "Kein Kommentar", sagte er am Morgen und reiste ab. Die Gespräche sollten am Dienstag mit den Vertretern der EU und der EZB fortgesetzt werden.

Griechische Medien berichteten von Unstimmigkeiten bei Verwaltungsreformen und Entlassungen von Staatsbediensteten.

Die Troika hatte wiederholt die Verschleppung von Reformen kritisiert. Ursprünglich hatten beide Seiten gehofft, am Sonntag die langen Verhandlungen beenden zu können.

Athen setzt auf den Abschluss der Prüfungen, damit die Regierungskoalition aus Konservativen und Sozialisten unter Regierungschef Antonis Samaras sich auf den Wahlkampf für die Europawahlen Ende Mai konzentrieren kann. Es geht um Hilfen in Höhe von gut zehn Milliarden Euro. Griechenland wird mit insgesamt rund 240 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen.

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