Supermarktkette Real bleibt Metro-Sorgenkind

Die Supermarktkette Real bleibt das Sorgenkind des Metro-Konzerns. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 sank der Umsatz der Kette mit ihren Geschäften in Deutschland erneut um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro, wie Metro mitteilte.
| dpa
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Der Umsatz der Supermarktkette Real sank im September erneut. Grund dafür ist wohl die schließung drei weiterer Filialen.

Düsseldorf - Die Supermarktkette Real bleibt das Sorgenkind des Metro-Konzerns. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 sank der Umsatz der Kette mit ihren Geschäften in Deutschland erneut um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro, wie Metro mitteilte.

Ein Grund dafür sei die Schließung von drei weiteren Real-Märkten, erklärte das Unternehmen. Doch auch bereinigt um die Geschäftsaufgaben fiel der Erlös nach den vorläufigen Zahlen.

Allerdings sieht der Handelskonzern erste Zeichen für eine Besserung. In der zweiten Jahreshälfte seien die Geschäfte bei Real wieder etwas besser gelaufen, berichtete Metro. Verantwortlich dafür sei neben höheren Werbeausgaben auch der starke Online-Handel. Hier hat Real mit der Übernahme des Marktplatzes Hitmeister und dem Ausbau des Lebensmittelangebots im Internet zuletzt Gas gegeben.

Andere Metro-Töchter mit besseren Ergebnissen

Besser als bei Real lief es bei den Metro-Großhandelsmärkten. Hier stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Vor allem das Belieferungsgeschäft entwickelte sich stark. Es trägt 16 Prozent zum Gesamterlös bei. Insgesamt betreibt Metro 759 Großmärkte in 25 Ländern, sieben mehr als vor einem Jahr.

Insgesamt steigerte Metro den Umsatz um 1,6 Prozent auf 37,1 Milliarden Euro. Der Handelskonzern hatte sich Mitte Juli aufgespalten - in den Lebensmittelhändler Metro sowie den Elektronikhandelskonzern Ceconomy, der das Geschäft von Media-Saturn umfasst. Beide Unternehmen sind im MDax notiert. Die endgültigen Zahlen legt Metro am 13. Dezember vor.

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